Verlangen und Abneigung disziplinieren

Wolle nur, was in deiner Macht liegt, und meide nur, was in deiner Macht liegt – dann kannst du nicht vereitelt werden.

Why it works

Epiktet argumentiert, dass auf Äußeres gerichtetes Verlangen und Abneigung Frustration garantieren, weil Äußeres uns nicht gehorcht. Verlangen auf dein eigenes richtiges Handeln zu lenken und Abneigung auf dein eigenes Fehlverhalten macht beides erreichbar, da sie in deiner Macht liegen. Du hörst auf, deinen Frieden mit Dingen zu verpfänden, die die Welt kontrolliert.

How to do it

  1. Bemerke ein Verlangen oder eine Angst und prüfe, ob ihr Gegenstand in deiner Macht liegt.
  2. Wenn nicht, stufe es von einer Forderung zu einer Präferenz herab ('ich würde das bevorzugen, aber es steht mir nicht zu').
  3. Richte dein echtes Verlangen auf gutes Handeln und deine echte Abneigung auf schlechtes.

Evidenz

Bezieht sich auf untersuchte Vorstellungen zu Erwartungen und Wohlbefinden (starre Forderungen an Ergebnisse sagen mehr Leid voraus als flexible Präferenzen) und auf akzeptanzbasierte Ansätze für unkontrollierbare Ereignisse. Die spezifische Verlangen-/Abneidungs-Disziplin ist philosophische Verpackung davon. (mechanistic)

Mechanistisch fundiert, eher als direkt getestet. Extrem angewandt kann 'begehre nichts Äußeres' in die Unterdrückung gesunden Wollens abgleiten; Epiktet zielt auf die Forderung, nicht die Präferenz.

Quellen

Häufiger Fehler

Es als 'hör auf, überhaupt etwas zu kümmern' zu hören. Die Anweisung ist, aufzuhören, deinen Frieden auf Ergebnisse zu setzen, die du nicht kontrollieren kannst – Bevorzugen ist in Ordnung; Fordern ist die Falle.

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