Feeling of Knowing: Warum dein Vertrauen dich in die Irre führt

Die metakognitive Illusion verstehen und korrigieren, die effektives Lernen untergräbt

Feeling of Knowing: Warum täuscht das Gefühl, sich an etwas zu erinnern?

Das Feeling of Knowing (FOK) ist ein metakognitives Urteil darüber, ob man Information wiedererkennen oder abrufen würde, die man gerade nicht abrufen kann – das „Ich weiß es, kann es aber nicht sagen“-Erlebnis. Janet Metcalfes Forschung zeigt, dass FOK-Urteile für Wiedererkennung oft zutreffend sind, die tatsächliche Abruffähigkeit aber systematisch überschätzen, was Lernende dazu bringt, das Lernen von Material zu beenden, das sie zu kennen glauben, aber tatsächlich nicht abrufen können.

Wenn du das Gefühl hast, etwas zu wissen – dass es dir „auf der Zunge liegt“ oder dass du es wiedererkennen würdest, wenn du es sähest –, ist dieses Gefühl echte Daten, aber nicht die Daten, die du denkst. Janet Metcalfe und Kollegen haben jahrzehntelang die Genauigkeit und Ungenauigkeit dieser Feeling-of-Knowing-Urteile kartiert und festgestellt, dass sie Wiedererkennung besser vorhersagen als Abruf und dass Lernende die beiden systematisch verwechseln. Die praktischen Kosten: vorzeitiger Rückzug vom Lernen bei Material, das man zu kennen glaubt, aber tatsächlich nicht produzieren kann.

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