Das Merkmal positiv framen

"75% mager" schlägt "25% Fett" — dieselbe Tatsache, gerahmt durch das besser klingende Merkmal.

Why it works

Wenn ein einzelnes Merkmal beschrieben wird, ruft der positive Rahmen positive Assoziationen hervor und der negative negative, was die Bewertung verzerrt, obwohl die Information logisch identisch ist. Das Gehirn kodiert die Wertigkeit der Worte, nicht nur das zugrunde liegende Verhältnis.

How to do it

  1. Formuliere ein einzelnes Merkmal wo angemessen in seiner wahrhaftig positiven Form ("95% wirksam").
  2. Bleib ehrlich — der positive Rahmen muss eine echte Beschreibung sein, keine Halbwahrheit.
  3. Wenn das Negative der Punkt ist (eine Warnung), nutze bewusst den negativen Rahmen.

Evidenz

Merkmals-Framing (z. B. mager vs. fett, Erfolgs- vs. Ausfallrate) verschiebt in Entscheidungsforschungsexperimenten zuverlässig Bewertungen. (rct)

Der Effekt betrifft die Wahrnehmung, nicht Fakten; Umformulierung kann die Realität nicht ändern und sollte nicht so genutzt werden, als täte sie es.

Quellen

Häufiger Fehler

Einen positiven Rahmen als Freibrief zu behandeln, die negative Seite wegzulassen, was von Framing zu Täuschung übergeht.

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