Level und Progression

Die Gewohnheit in aufsteigende Level strukturieren, sodass jede Stufe wie Fortschritt wirkt.

Why it works

Progressionssysteme nutzen die Reaktion des Gehirns auf sichtbaren Fortschritt: ein Level zu schaffen liefert ein Gefühl von Kompetenz und ein klares nächstes Ziel. Das nutzt denselben Antrieb, den Spiele nutzen, um Spieler bei der Stange zu halten — Meisterschafts-Feedback — und passt zum menschlichen Bedürfnis, sich zunehmend fähig zu fühlen, was einer der beständigeren Motivatoren ist.

How to do it

  1. Zerlege die Gewohnheit in geordnete Stufen zunehmender Schwierigkeit oder Reichweite.
  2. Mach den Aufstieg von echter demonstrierter Fähigkeit abhängig, nicht nur von abgesessener Zeit.
  3. Verbinde jedes Level mit der zugrunde liegenden Fähigkeit, sodass Fortschritt echtes Wachstum widerspiegelt, keine willkürlichen Abzeichen.

Evidenz

Die Selbstbestimmungstheorie identifiziert Kompetenz (das Gefühl wachsender Meisterschaft) als Kerntreiber der Motivation, und Progressionsstrukturen, die echtes Kompetenz-Feedback liefern, unterstützen intrinsische Motivation eher, als sie zu untergraben. (observational)

Level helfen, wenn sie echte Meisterschaft signalisieren; willkürliche Level, die triviale Handlungen abriegeln, wirken hohl und verlieren ihren Zug, und können trotzdem in Belohnungsabhängigkeit abgleiten.

Quellen

Häufiger Fehler

Level um willkürliche Schwellenwerte herum zu gestalten ("mach es 50 Mal, um aufzusteigen"), die kein echtes Wachstum signalisieren, sodass Progression hergestellt statt verdient wirkt.

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