Motiviertes Denken

Warum dein Gehirn für das argumentiert, was es schon glaubt — und was du dagegen tun kannst

Was ist motiviertes Denken, und wie reduzierst du es?

Motiviertes Denken, ausführlich von Ziva Kunda und anderen erforscht, ist die Tendenz, auf eine gewünschte Schlussfolgerung hinzudenken statt dorthin, wohin die Evidenz führt. Es ist keine bewusste Täuschung — das Gehirn erzeugt echt gefühlte Argumente für die bevorzugte Schlussfolgerung. Erkennungs- und strukturierte Entzerrungstechniken reduzieren es, eliminieren es aber nicht; Bewusstsein allein reicht nicht aus.

Ziva Kundas Übersichtsarbeit von 1990 etablierte motiviertes Denken als eigenständiges kognitives Phänomen: Menschen denken strategisch auf gewünschte Schlussfolgerungen hin, aber innerhalb der Einschränkung, dass das Denken sich für sie selbst gültig anfühlen muss. Das macht es so schwer erkennbar — es fühlt sich nicht wie Verzerrung an, es fühlt sich wie normales Denken an. Die folgenden Praktiken stammen aus ihrer Arbeit und der breiteren Urteils- und Entscheidungsforschung, jeweils mit dem Hebel, der sie nützlich macht, und einer ehrlichen Einschätzung, wie gut sie wirken.

Übungen

Übe das mit IX Coach

Übe das mit IX Coach

Verwandte Konzepte