Narrative Identität, praktisch erklärt

Ihre Lebensgeschichte als Werkzeug für Selbstverständnis und zielgerichtete Veränderung nutzen

Wie formt Ihre Lebensgeschichte, wer Sie werden?

Dan McAdams' Theorie der narrativen Identität besagt, dass Identität selbst ein persönlicher Mythos ist — eine verinnerlichte, sich entwickelnde Geschichte, die Ihre Vergangenheit, Gegenwart und vorgestellte Zukunft zu einem kohärenten Selbstgefühl integriert. Die Struktur und der Ton dieser Geschichte (ob sie sich auf Erlösung oder Kontamination zubewegt, Handlungsfähigkeit oder Gemeinschaft) sagt psychisches Wohlbefinden voraus, und die Geschichte kann bewusst überarbeitet werden. Die Evidenz ist vor allem beobachtend, aber robust konsistent.

Dan McAdams verbrachte Jahrzehnte damit, Menschen zu bitten, ihm die Kapitel ihres Lebens zu erzählen, und fand konsistente Muster. Erwachsene, die ihr Leben mit „Erlösungssequenzen" erzählen — bei denen schlechte Ereignisse letztlich zu Wachstum führen — zeigen höhere Generativität, Sinn und Lebenszufriedenheit. Diejenigen, deren Geschichten von „Kontaminationssequenzen" dominiert werden — bei denen gute Dinge schlecht werden — zeigen das Gegenteil. Die Implikation ist nicht, dass Sie einfach umschreiben können, was passiert ist, sondern dass der Sinn, den Sie daraus machen, wirklich revidierbar ist — und dass diese Revision reale nachgelagerte Effekte hat.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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