Ihr Generativitätskapitel schreiben
Artikulieren, was Sie zur Welt beitragen möchten — das Kapitel, das Ihre Geschichte über Sie selbst hinaus bedeutsam macht.
Why it works
McAdams fand, dass Generativität — das Anliegen und die Verpflichtung, zur nächsten Generation oder zur Gesellschaft beizutragen — das Kennzeichen narrativer Reife im mittleren Alter und darüber hinaus ist. Menschen, die ein Generativitätskapitel artikulieren können (was sie tun, um anderen zu nutzen), zeigen höheren Sinn, Zweck und Lebenszufriedenheit. Der Mechanismus ist, dass Generativität die Identität in etwas Größerem als persönlichem Erfolg verankert und eine stabile Sinnquelle bietet, die nicht vom Gewinnen abhängt.
How to do it
- Einen Absatz schreiben, der beantwortet: „Was tue ich, oder was könnte ich tun, das Menschen zugutekäme, die ich nie treffen werde?"
- Identifizieren, ob dies gerade ein Kapitel ist, das Sie leben, oder eines, nach dem Sie streben.
- Falls angestrebt: eine konkrete Handlung im nächsten Monat benennen, die ein erster Schritt in dieses Kapitel ist.
- Dieses Kapitel mit jemandem teilen — es sozial zu artikulieren macht es verbindlicher und realer.
Evidenz
McAdams' Forschung zu Generativität gehört zu den am weitesten entwickelten in der Arbeit zu narrativer Identität, mit mehreren Studien, die generatives Anliegen und Handeln mit psychischem Wohlbefinden verknüpfen, besonders im mittleren Alter. (observational)
Der Zusammenhang ist klar; Kausalität (ob das Schreiben eines Generativitätskapitels das Wohlbefinden erhöht) wurde nicht experimentell isoliert.
Quellen
- McAdams & de St. Aubin (1992), "A theory of generativity and its assessment through self-report, behavioral acts, and narrative themes," Journal of Personality and Social Psychology
Häufiger Fehler
Ein großspuriges Generativitätsziel zu setzen, das keine gegenwärtige Handlung hat — das Kapitel muss etwas sein, das Sie tatsächlich leben, nicht nur sich vorstellen.
Übe das mit IX Coach
More practices for Narrative Identität, praktisch erklärt
- Ihr Leben in Kapiteln kartieren
Ihr Leben in benannte Kapitel unterteilen, um den Bogen zu sehen, den Sie gelebt haben.
- Erlösungs- und Kontaminationssequenzen erkennen
Die Muster darin finden, wie Ihre Geschichten von Rückschlag und Erfolg tendenziell enden.
- Ihre Kernepisoden erkunden
Die Höhepunkt-, Tiefpunkt- und Wendepunkt-Szenen identifizieren, die Ihren persönlichen Mythos definieren.
- Handlungsfähigkeit und Gemeinschaft in Ihrer Geschichte ausbalancieren
Prüfen, ob Ihre Lebenserzählung stärker auf Selbsterweiterung (Handlungsfähigkeit) oder Verbindung (Gemeinschaft) gewichtet ist.
- Lebendige vorgestellte Zukunftsszenen schreiben
Ihre Lebensgeschichte mit konkreten, gefühlten Szenen in die Zukunft erweitern — nicht nur Zielen.
- Ihre Geschichte auf Kohärenz und Glaubwürdigkeit prüfen
Die Teile Ihrer Selbsterzählung identifizieren, die widersprüchlich sind oder nicht mehr stimmen.
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