Seligmans PERMA-Modell, praktisch angewendet

Die fünf Säulen des Wohlbefindens — wie jede funktioniert und wie man jede gezielt aufbaut

Was ist das PERMA-Modell und wie baut es Wohlbefinden auf?

Martin Seligmans PERMA-Modell identifiziert fünf Säulen des Wohlbefindens: Positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinn und Erfüllung. Anders als Glücksmodelle, die Wohlbefinden als einzelne Variable behandeln, argumentiert PERMA, dass diese fünf Elemente jeweils intrinsisch geschätzt und unabhängig voneinander verbesserbar sind. Mehrere PERMA-gezielte Interventionen haben Unterstützung durch randomisierte Studien; andere sind mechanistisch begründet mit weniger direkter Evidenz.

Martin Seligman schlug ursprünglich vor, Wohlbefinden drehe sich um positive Emotion; später kam er zu dem Schluss, das sei zu eng gefasst. In „Flourish“ (2011) präsentierte er PERMA: fünf unabhängige Elemente, die Menschen seiner Ansicht nach um ihrer selbst willen verfolgen, nicht als Mittel zum Glück. Das Modell ist gerade deshalb nützlich, weil es mehrdimensional ist — es zeigt, dass jemand an Sinn verarmt sein kann, während er stark in Erfüllung ist, oder reich an positiven Emotionen, während er nach echtem Engagement hungert. Jede Säule hat ihre eigenen Praktiken.

Übungen

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