Den zweiten Pfeil (Widerstand) bemerken
Trenne den ursprünglichen Schmerz vom Leiden, das du durch den Kampf dagegen hinzufügst.
Why it works
Ein schmerzhaftes Ereignis ist der erste Pfeil; der mentale Kampf dagegen — „das sollte nicht passieren“ — ist ein selbst zugefügter zweiter Pfeil. Die beiden zu unterscheiden macht die optionale Schicht sichtbar, und was als optional erkannt wird, kann abgelegt werden. Du kannst keinen Widerstand loslassen, von dem du noch nicht bemerkt hast, dass du ihn festhältst.
How to do it
- Frag dich bei Belastung: Was ist das tatsächliche Ereignis, und was ist meine Geschichte darüber?
- Benenne den Widerstand laut: „Ich bekämpfe die Tatsache, dass dies geschehen ist.“
- Bemerke die zusätzliche Anspannung, die der Kampf selbst erzeugt.
Evidenz
Die Unterscheidung erster Pfeil/zweiter Pfeil ist eine buddhistische Lehre, die sich auf erlebnisbezogene Vermeidung in ACT abbildet, wo gezeigt wurde, dass der Kampf gegen inneres Erleben Leiden verstärkt und verlängert. Die Umdeutung ist klinisch fundiert; der spezifische Wortlaut ist praxisorientierte Lehre. (clinical)
Widerstand zu benennen ist ein erster Schritt, keine Heilung. Manche Schmerzen bleiben schmerzhaft, selbst wenn akzeptiert; Akzeptanz reduziert den Überschuss, nicht die Quelle.
Häufiger Fehler
Akzeptanz mit dem Widerstand selbst zu verwechseln — mit zusammengebissenen Zähnen zu sagen „ich akzeptiere das“, was nur eine höflichere Ablehnung ist.
Übe das mit IX Coach
More practices for Radikale Akzeptanz, praktisch gemacht
- RAIN — Erkennen, was geschieht
Halte inne und benenne die Emotion oder Erfahrung, die gerade präsent ist, ohne sie zu bearbeiten.
- RAIN — Der Erfahrung erlauben, hier zu sein
Lass das Gefühl für einen Moment existieren, wie es ist, ohne es wegzudrängen oder zu nähren.
- RAIN — Mit Freundlichkeit erforschen
Erkunde behutsam, worum es beim Gefühl geht und was es am meisten braucht — mit Neugier, nicht mit Verhör.
- RAIN — Nähren (bieten, was gebraucht wird)
Gib dem verletzten Teil die Fürsorge, die er tatsächlich braucht — eine Phrase, eine Hand auf dem Herzen, einen freundlichen Ton.
- Willige Hände und Halblächeln (Akzeptanz durch den Körper)
Nutze offene Haltung und ein schwaches Halblächeln, um dem Körper Akzeptanz zu signalisieren, wenn der Verstand noch nicht dorthin kommt.
- Erst akzeptieren, dann auf das handeln, was sich ändern lässt
Nutze Akzeptanz, um klar zu sehen, und bewege dich dann auf die Teile der Situation zu, die du tatsächlich beeinflussen kannst.
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