RAIN — Der Erfahrung erlauben, hier zu sein
Lass das Gefühl für einen Moment existieren, wie es ist, ohne es wegzudrängen oder zu nähren.
Why it works
Erlauben ist Bereitschaft: Statt die Emotion zu unterdrücken (was zurückschlägt) oder sie zu verstärken (was eskaliert), lässt du sie präsent sein. Emotionen sind zeitlich begrenzte physiologische Ereignisse, die sich aufbauen und vergehen, wenn nicht bekämpft; Erlauben gibt ihnen Raum, ihren natürlichen Bogen zu vollenden, statt durch den Kampf festgehalten zu werden.
How to do it
- Sag innerlich „das gehört dazu“ oder „lass es sein“ und gib dem Gefühl Erlaubnis, präsent zu sein.
- Lass die Agenda fallen, es verschwinden zu lassen; du billigst es nicht, du vertreibst es nur nicht.
- Bemerke, dass Erlauben etwas anderes ist als Zustimmen — du kannst Schmerz erlauben, den du dir nicht wünschst.
Evidenz
Erlauben bildet sich auf die Bereitschafts-/Akzeptanzhaltung ab, die zentral für ACT und DBT ist, wo das Aufhören zu unterdrücken mit schnellerer Erholung und weniger Rückprall assoziiert ist als Unterdrückung. Der „Erlauben“-Schritt selbst ist eine Lehrbezeichnung für diese klinisch unterstützte Haltung. (clinical)
Erlauben ist keine Passivität gegenüber Schaden. Du erlaubst das Gefühl; du handelst weiterhin, um genuin unsichere Situationen zu verlassen oder zu ändern.
Häufiger Fehler
„Erlauben“ als „Suhlen“ zu lesen — in die Emotion zu sinken und sie zu wiederholen, was Verstärkung ist, keine Akzeptanz.
Übe das mit IX Coach
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- Den zweiten Pfeil (Widerstand) bemerken
Trenne den ursprünglichen Schmerz vom Leiden, das du durch den Kampf dagegen hinzufügst.
- RAIN — Erkennen, was geschieht
Halte inne und benenne die Emotion oder Erfahrung, die gerade präsent ist, ohne sie zu bearbeiten.
- RAIN — Mit Freundlichkeit erforschen
Erkunde behutsam, worum es beim Gefühl geht und was es am meisten braucht — mit Neugier, nicht mit Verhör.
- RAIN — Nähren (bieten, was gebraucht wird)
Gib dem verletzten Teil die Fürsorge, die er tatsächlich braucht — eine Phrase, eine Hand auf dem Herzen, einen freundlichen Ton.
- Willige Hände und Halblächeln (Akzeptanz durch den Körper)
Nutze offene Haltung und ein schwaches Halblächeln, um dem Körper Akzeptanz zu signalisieren, wenn der Verstand noch nicht dorthin kommt.
- Erst akzeptieren, dann auf das handeln, was sich ändern lässt
Nutze Akzeptanz, um klar zu sehen, und bewege dich dann auf die Teile der Situation zu, die du tatsächlich beeinflussen kannst.
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