Santosha: Die Praxis der Zufriedenheit

Patanjalis Niyama der Zufriedenheit und seine praktischen Hebel

Was ist Santosha, und wie kultiviert man es?

Santosha ist Patanjalis zweites Niyama – eine bewusste Ausrichtung auf Genügsamkeit und Gleichmut mit dem, was gerade ist, im Unterschied zu passiver Resignation oder erzwungenem Positivdenken. Die Praxis geht nicht darum, Verlangen zu unterdrücken, sondern den Geist zu trainieren, im Gegenwärtigen zu ruhen, statt gewohnheitsmäßig einem zukünftigen Zustand nachzujagen, der zufrieden machen wird.

Santosha (Sanskrit: „Zufriedenheit“ oder „Genüge“) erscheint in den Yoga-Sutras als zweite von fünf persönlichen Beobachtungen. Es wird leicht als passive Akzeptanz oder spirituelle Umgehung missverstanden, aber die Tradition ist präziser: Santosha ist eine aktive Kultivierung von Genügsamkeits-Bewusstsein mitten im gewöhnlichen Leben, keine Anweisung, aufzuhören sich zu kümmern oder zu streben. Die folgenden Praktiken extrahieren den psychologischen Mechanismus aus der Lehre und machen ihn heute umsetzbar.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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