Das Selbsterweiterungsmodell: Wie Beziehungen uns wachsen lassen (und stagnieren)

Evidenzbasierte Praktiken, um Nähe und persönliches Wachstum durch den Selbsterweiterungsmechanismus aufrechtzuerhalten

Warum Beziehungen anfangs aufregend sind, und wie man es bewahrt

Arthur Arons Selbsterweiterungsmodell schlägt vor, dass Menschen motiviert sind zu wachsen – ihr Selbstgefühl durch die Aufnahme neuer Perspektiven, Fähigkeiten und Ressourcen zu erweitern –, und dass Beziehungen anfangs so motivierend sind, weil sie schnelle Selbsterweiterung darstellen. Die gut untersuchte praktische Implikation ist, dass neuartige, herausfordernde Aktivitäten mit einem Partner oder engen Freund die Erweiterungserfahrung wiederherstellen und Nähe neu belebt. Das Modell hat eine substanzielle empirische Grundlage, vor allem bei romantischen Beziehungen.

Arthur Aron und Kollegen schlugen vor, dass Menschen eine grundlegende Motivation haben, das Selbst zu erweitern – fähiger, wissender und verbundener zu werden. Beziehungen sind anfangs aufregend, weil sie der schnellste Weg zur Selbsterweiterung sind: Eine neue Person bringt Perspektiven, Erfahrungen und Fähigkeiten mit, die Sie nicht hatten. Wenn die Neuheit endet, stockt die Erweiterung – und die Beziehung kann stagnierend wirken, nicht weil die Zuneigung abgenommen hat, sondern weil das Wachstum aufgehört hat. Die folgenden Praktiken gründen in Arons veröffentlichtem Forschungsprogramm, mit ehrlichen Hinweisen darauf, was die Evidenz direkt stützt.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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