Üben, die andere Person in Ihr Selbstkonzept einzubeziehen
Enge Beziehungen entwickeln sich, wenn Sie die Perspektiven und Ressourcen des anderen wirklich in Ihr Denken aufnehmen – nicht nur Zeit mit ihm verbringen.
Why it works
Arons Modell besagt, dass Nähe operational als der Grad definiert ist, zu dem eine Person den anderen in ihr Selbstkonzept einbezieht – dessen Perspektiven, Fähigkeiten und Identität entlehnt. Das ist keine Metapher: Forschung mit Reaktionszeit-Paradigmen zeigt, dass Menschen langsamer darin sind, Selbst von Attributen enger Anderer zu unterscheiden, je enger die Beziehung. Praktiken, die absichtlich die Perspektive des anderen aufrufen, stärken diese Einbeziehung und vertiefen das Nähegefühl.
How to do it
- Rufen Sie bei einer Entscheidung absichtlich die Perspektive einer nahestehenden Person auf: "Wie würde [Name] diese Situation sehen?"
- Beschreiben Sie die Stärken oder Fähigkeiten einer nahestehenden Person, als wären sie Ressourcen, auf die Sie Zugriff haben.
- Suchen Sie im Gespräch ausdrücklich danach, was die andere Person weiß oder gut kann, was Sie nicht können – und fragen Sie danach.
Evidenz
Forschung mit der Inclusion-of-Other-in-the-Self-Skala (IOS) fand sie als zuverlässigen Prädiktor für Beziehungsnähe, und experimentelle Arbeit fand, dass Menschen bei der Verarbeitung von Selbstbeschreibungen langsamer sind, wenn Attribute mit engen Anderen geteilt werden, was mit dem Selbst-Einbeziehungsmechanismus übereinstimmt. (observational)
Der Selbst-Einbeziehungsmechanismus wird über Reaktionszeit- und Selbstauskunftsproxys gemessen; ob absichtliche IOS-steigernde Praktiken Nähe erzeugen, hat weniger direkte Untersuchung als die Korrelationsevidenz.
Quellen
- Aron, Aron & Smollan (1992), "Inclusion of Other in the Self Scale and the structure of interpersonal closeness", Journal of Personality and Social Psychology
Häufiger Fehler
Anzunehmen, dass gemeinsame Zeit automatisch Selbsterweiterung erzeugt – Zeit zusammen ohne echte Neugier auf die eigenständige Perspektive des anderen erzeugt nicht den Einbeziehungsmechanismus.
Übe das mit IX Coach
More practices for Das Selbsterweiterungsmodell: Wie Beziehungen uns wachsen lassen (und stagnieren)
- Neuartige, mäßig herausfordernde Aktivitäten gemeinsam tun
Neue und leicht schwierige gemeinsame Erfahrungen stellen die Selbsterweiterung wieder her, die Nähe lebendig hält.
- Persönliches Wachstum verfolgen, das Sie teilen – nicht parallel, sondern gemeinsam
Gemeinsam mit einem Partner oder Freund zu wachsen, statt getrennt, nutzt den Selbsterweiterungsmechanismus für beide Personen gleichzeitig.
- Aktuelle Beziehungen auf Erweiterungsrate prüfen
Beziehungen, die aufgehört haben sich zu erweitern, wirken tendenziell stagnierend – eine periodische Prüfung deckt auf, wo das Wachstum aufgehört hat.
- Strukturierte, eskalierende Selbstoffenbarung nutzen, um Nähe zu beschleunigen
Nähe kann bewusst durch gegenseitige, allmählich vertiefende Offenbarung erzeugt werden – nicht nur durch Zeit.
- Erweiterung schützen, indem man dem Abgleiten in reinen Komfort widersteht
Lange Beziehungen gleiten natürlich in Richtung Komfort und Vorhersehbarkeit – Erweiterung erfordert bewusste Neu-Einführung von Neuheit.
- Den Selbsterweiterungsrahmen auf individuelles Wachstum anwenden, nicht nur auf Beziehungen
Dieselbe Motivation, die relationale Nähe antreibt, treibt auch individuellen Sinn an – Wachstum um seiner selbst willen zu suchen.
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