Den Selbsterweiterungsrahmen auf individuelles Wachstum anwenden, nicht nur auf Beziehungen

Dieselbe Motivation, die relationale Nähe antreibt, treibt auch individuellen Sinn an – Wachstum um seiner selbst willen zu suchen.

Why it works

Das Selbsterweiterungsmodell erfordert keinen Partner; es schlägt eine allgemeine menschliche Motivation zur Erweiterung vor. Individuelle Verfolgung wirklich neuer Fähigkeiten, Bereiche oder Perspektiven aktiviert denselben Erweiterungsmechanismus. Die motivationale Qualität von "Flow" und "Sinn" in Alleinkontexten stimmt mit Erweiterung überein: engagierte Neuheit und Herausforderung erzeugen das gefühlte Wachstumsgefühl, das das Modell als intrinsisch belohnend identifiziert.

How to do it

  1. Identifizieren Sie einen Bereich völlig außerhalb Ihrer aktuellen Expertise, der Sie wirklich interessiert.
  2. Verpflichten Sie sich für einen definierten Erkundungszeitraum – genug, um vom völligen Anfänger zum Einsteiger zu werden.
  3. Bemerken Sie die Qualität der Motivation in der frühen Anfängerphase: schnelle Erweiterung erzeugt typischerweise hohes Engagement schon vor dem Erreichen von Kompetenz.
  4. Wenn das Neuheitsplateau erreicht ist (alles fühlt sich wieder vertraut an), gehen Sie entweder tiefer oder verzweigen Sie in einen angrenzenden Bereich.

Evidenz

Das Selbsterweiterungsmodell sagt individuelle Erweiterungsmotivation voraus; dies ist mit der Flow-Forschung (Csikszentmihalyi) vereinbar, die Neuheit und Herausforderung als Voraussetzungen für die engagierten Zustände zeigt, die mit Sinn und Wohlbefinden verbunden sind. (mechanistic)

Individuelle Selbsterweiterung ist eine Vorhersage des Modells; die empirische Forschungsgrundlage ist für die relationale Anwendung stärker als für die individuelle.

Häufiger Fehler

In Bereichen zu bleiben, in denen Kompetenz hoch ist, weil das bequem ist – das Erweiterungsmodell sagt voraus, dass hohe Kompetenz mit niedriger Neuheit Langeweile statt Zufriedenheit erzeugt.

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