Vergleich von anderen zum eigenen früheren Selbst umlenken

Das heutige Selbst bewusst mit dem Selbst von vor einem Jahr vergleichen — ein Vergleich mit einer festen, bekannten Grundlinie.

Why it works

Die Theorie des sozialen Vergleichs unterscheidet laterale (Peers), aufwärts- und abwärtsgerichtete Vergleiche. Zeitlicher Selbstvergleich — das eigene Gegenwart mit der eigenen Vergangenheit zu vergleichen — umgeht die Verzerrung durch die kuratierten Darstellungen anderer und liefert ein Vergleichsziel, über das man vollständige Information hat. Er verschiebt den Fokus von wettbewerblicher Bewertung zu persönlichem Wachstum, was mit intrinsischer statt bedingter Selbstachtung verbunden ist.

How to do it

  1. Am Ende jeder Woche einen Bereich benennen, in dem Sie sich bedeutsam von vor einem Jahr unterscheiden.
  2. Es aufschreiben: "Vor einem Jahr habe ich [X]. Jetzt tue ich [Y]." Konkret machen.
  3. Wenn ein Vergleichsgedanke auftaucht, bewusst umlenken: "Im Vergleich zu dem, wer ich war, wo stehe ich?"
  4. Monatlich eine vollständigere zeitliche Überprüfung über die Bereiche durchführen, die Ihnen wichtig sind.

Evidenz

Forschung zum zeitlichen Selbstvergleich zeigt, dass er motivierendere und weniger bedrohliche Bewertungen erzeugt als sozialer Vergleich. Selbstbestimmungstheorie stützt die Rolle der Wachstumsorientierung für anhaltende intrinsische Motivation. (observational)

Forschung ist beobachtend; individuelle Unterschiede in Selbstwert und Growth Mindset moderieren den Effekt.

Quellen

  • Wilson & Ross (2001), psychological benefits of temporal self-comparisons, Personality and Social Psychology Bulletin

Häufiger Fehler

Sich mit dem eigenen früheren Selbst in einem Bereich vergleichen, in dem man sich verschlechtert hat — das kann belastender sein als sozialer Vergleich. Auf Bereiche fokussieren, in denen echtes Wachstum sichtbar ist.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for Sozialer Vergleich online: Was die Forschung tatsächlich zeigt

Verwandte Konzepte