Weg 7: Die Säge schärfen

Regelmäßig Körper, Geist, Herz und Seele erneuern, damit die anderen Gewohnheiten laufen können.

Why it works

Effektivität hängt von der Kraft ab, die sie erzeugt, und diese Kraft baut ohne Erneuerung ab – eine stumpfe Säge schneidet schlechter, egal wie hart du drückst. Bewusst in die vier Dimensionen (körperlich, geistig, sozial-emotional, spirituell) zu investieren, erhält die zugrunde liegende Ressource, von der die anderen sechs Gewohnheiten zehren – Erneuerung ist also keine der Produktivität entzogene Zeit, sondern das, was sie trägt.

How to do it

  1. Regelmäßige Erneuerung in jeder Dimension einplanen: Bewegung (Körper), Lernen (Geist), Beziehungen (Herz), Reflexion (Seele).
  2. Erneuerung als Quadrant-II-Priorität behandeln, nicht als Belohnung, die man sich erst nach der Arbeit verdient.
  3. Konstant bleiben – kleine regelmäßige Investition schlägt gelegentliche Krisenerholung.

Evidenz

Nach Teilen gemischt. Die einzelnen Komponenten sind separat gut belegt – Bewegung, kontinuierliches Lernen, soziale Verbindung und reflektierende Praxis haben jeweils erhebliche Evidenz für Wohlbefinden und Leistung. Die Gewohnheit selbst – dass Erneuerung über vier benannte Dimensionen Effektivität erhält – ist Coveys Ordnungsschema und wurde als Einheit nicht getestet. (mechanistic)

Die Evidenz gilt für die einzelnen Erneuerungsaktivitäten, nicht für diese Gewohnheit: Die Verpackung der „vier Dimensionen“ ist ein Praktiker-Rahmen, nie als Struktur getestet, und besonders die spirituelle Dimension ist schwer zu erforschen. Das Gütesiegel gilt den Zutaten, nicht dem Rezept.

Häufiger Fehler

Selbsterneuerung als optional zu behandeln und sie ausgerechnet dann zu überspringen, wenn man beschäftigt ist – genau dann macht die stumpfe Säge alles andere langsamer.

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