Die GROW-Schleife mit Sitzungsrückblick schließen

Überprüfen Sie zu Beginn der nächsten Sitzung, was zugesagt wurde und was tatsächlich passiert ist, bevor Sie ein neues Ziel setzen.

Why it works

Ohne strukturierten Rückblick wird die Willensstufe symbolisch – gute Absichten, die zwischen den Sitzungen verdunsten. Die nächste Sitzung mit einer faktischen Rückmeldung zu beginnen, schafft Verantwortlichkeit ohne Scham: Das Gespräch dreht sich darum, was passiert ist und was gelernt wurde, nicht darum, ein Urteil zu fällen. Diese Rückkopplungsschleife lehrt die gecoachte Person außerdem, zu bemerken, welche Bedingungen zu Umsetzung versus Vermeidung geführt haben.

How to do it

  1. Beginnen Sie jede Sitzung: „Letztes Mal haben Sie sich zu X bis [Datum] verpflichtet – was ist passiert?"
  2. Hören Sie sich die Darstellung ohne Bewertung an; fragen Sie, was die Person aus dem Ergebnis gelernt hat, unabhängig davon, wie es ausging.
  3. Ist die Handlung passiert: „Was hat es möglich gemacht?" (die Bedingungen verstärken).
  4. Ist sie nicht passiert: „Was stand im Weg?" (die Lücke diagnostizieren, dann die Willensstufe überarbeiten).

Evidenz

Verantwortlichkeits-Rückblick – der Vergleich von Absicht und Handlung und das Lernen aus der Lücke – steht im Einklang mit Forschung zu Rückkopplungsschleifen bei Verhaltensänderung und mit der Praxis von Nachbesprechungen in organisationalen Kontexten. (clinical)

Der spezifische Nutzen des Sitzungseröffnungs-Rückblicks im Coaching ist Praxiskonsens; systematische Evidenz für die Praxis als isolierte Intervention ist begrenzt.

Häufiger Fehler

Jede neue Sitzung frisch zu beginnen, ohne die vorherige Verbindlichkeit zu überprüfen – das signalisiert, dass die Willensstufe nie wirklich ernst gemeint war, und untergräbt die Verbindlichkeit über die Sitzungen hinweg allmählich.

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