Eine dem Stadium angemessene helfende Beziehung suchen

Die Art von Unterstützung, die in der Vorbereitung hilft (Verbindlichkeit), unterscheidet sich von dem, was in der Überlegung hilft (Empathie).

Why it works

TTM identifiziert „helfende Beziehungen“ als Veränderungsprozess, der im Handlungsstadium am stärksten wirkt – doch die falsche Art von Unterstützung im falschen Stadium geht nach hinten los. Wird jemandem in der Überlegung gesagt, er solle es einfach tun, entsteht Druck, der Reaktanz erhöht; jemand im Handlungsstadium, der nur emotionale Unterstützung erhält, verpasst die Verbindlichkeit, die Abdriften verhindert.

How to do it

  1. In der Überlegung: Suchen Sie jemanden, der Fragen stellt und zuhört, statt zu beraten.
  2. In der Vorbereitung: Finden Sie jemanden, der Ihnen beim Planen und Lösen konkreter Hindernisse hilft.
  3. In Handlung und Aufrechterhaltung: Etablieren Sie klare Verbindlichkeit mit vereinbarten Check-in-Punkten.
  4. Sagen Sie Ihrer unterstützenden Person explizit, welche Art von Hilfe Sie brauchen – sie wird sonst standardmäßig beraten.

Evidenz

Soziale Unterstützung ist ein robuster Prädiktor für Gesundheitsverhaltensänderung über viele Modelle hinweg. TTM verortet sie als einen Prozess, der vor allem im Handlungsstadium wirkt, doch unterstützende Beziehungen verringern auch Isolation im Überlegungsstadium. Die stadienspezifische Formung des Unterstützungstyps ist prinzipiengeleitet, nicht unabhängig getestet. (mechanistic)

Dass soziale Unterstützung hilft, ist gut etabliert; dass die Art der Unterstützung stadiengerecht sein muss, ist TTMs Vorgabe, kein unabhängig isolierter Befund.

Häufiger Fehler

Eine Verbindlichkeitspartnerin rekrutieren, während man noch in der Überlegung ist – der Druck, Fortschritt zu berichten, bevor man sich entschieden hat, untergräbt Verbindlichkeit statt sie aufzubauen.

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