Erlebnisbezogene Prozesse früh anwenden, Verhaltensprozesse später

Nutzen Sie Bewusstseinsbildung und emotionale Aktivierung früh; Gegenkonditionierung und Reizkontrolle, nachdem Sie sich festgelegt haben.

Why it works

TTM identifizierte zehn Veränderungsprozesse – kognitiv-affektive Strategien, die frühen Stadien gehören, und Verhaltensstrategien, die handlungsstadienbasierte Veränderung antreiben. Verhaltenstechniken (Verstärkungsmanagement, Reizkontrolle) auf jemanden in der Vorüberlegung anzuwenden ignoriert die motivationale Lücke; nur Bewusstseinsbildung auf jemanden in der Handlung anzuwenden verschenkt die vorhandene Bereitschaft.

How to do it

  1. In frühen Stadien (Vorüberlegung/Überlegung): Informationen suchen, emotionale Reaktionen auf das Problem bemerken und überlegen, wie das Verhalten andere betrifft.
  2. In der Vorbereitung: eine öffentliche Verpflichtung eingehen und soziale Unterstützung suchen.
  3. In der Handlung: die Umgebung umstrukturieren (Reizkontrolle) und Ersatzverhaltensweisen finden.
  4. In der Aufrechterhaltung: den Fortschritt überprüfen und Rückfallpräventionspläne aufbauen.

Evidenz

Die zehn Veränderungsprozesse wurden in der TTM-Forschung identifiziert und über Rauchentwöhnung, Bewegung und andere Bereiche hinweg validiert. Erlebnisbezogene Prozesse zeigen höhere Nutzung in frühen Stadien; Verhaltensprozesse erreichen ihren Höhepunkt in Handlung/Aufrechterhaltung. (observational)

Die Prozess-Stadien-Zuordnung basiert auf korrelativen Daten; stadiengerechte Vermittlung hat nicht durchgängig nicht-angepasste Interventionen in klinischen Studien übertroffen.

Quellen

  • Prochaska et al. (1988), "Measuring processes of change", Journal of Consulting and Clinical Psychology

Häufiger Fehler

Direkt zu Verhaltensstrategien (Tracking-Apps, Aktionspläne) springen, bevor die kognitiv-emotionale Arbeit getan ist, die genug Motivation aufbaut, um sie durchzuhalten.

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