Ihr Versuchung-zu-Zuversicht-Verhältnis verfolgen

Die Zuversicht in Ihre Fähigkeit, Versuchung zu widerstehen, muss den Sog des alten Verhaltens übertreffen.

Why it works

TTM misst „Selbstwirksamkeit“ und „Versuchungen“ als zwei konkurrierende Kräfte. Aufrechterhaltung ist stabil, wenn die Selbstwirksamkeit über alle relevanten Situationen hinweg die Versuchung übersteigt. Beides zu verfolgen – nicht nur die Zuversicht – zeigt, welche konkreten Situationen hochriskant bleiben und gezielte Bewältigungspläne brauchen, bevor ein Rückfall eintritt.

How to do it

  1. Bewerten Sie Ihre Zuversicht auf einer Skala von 1–10 in mehreren konkreten Situationen (gestresst, in Gesellschaft, gelangweilt).
  2. Bewerten Sie Ihre Versuchung in denselben Situationen.
  3. Jede Situation, in der Versuchung ≥ Zuversicht ist, ist ein Rückfallrisiko; bauen Sie einen Bewältigungsplan dafür.
  4. Wiederholen Sie den Vergleich monatlich – die Lücke sollte sich mit der Zeit vergrößern.

Evidenz

TTM misst Selbstwirksamkeit und situative Versuchungen als Schlüsselprädiktoren für Rückfall. Höhere Selbstwirksamkeit und geringere Versuchung haben sich in mehreren Gesundheitsverhaltensweisen als Prädiktoren für die Aufrechterhaltung von Verhaltensänderung erwiesen. (observational)

Selbstwirksamkeit ist ein allgemeiner Leistungsprädiktor in vielen Rahmenwerken; das TTM-spezifische situative Zuversichtsmaß fügt Granularität hinzu, doch der vergleichende Vorteil gegenüber einfacheren Selbstwirksamkeitsmaßen ist unklar.

Quellen

  • Velicer et al. (1990), "An expert system intervention for smoking cessation", Addictive Behaviors

Häufiger Fehler

Nur die allgemeine Zuversicht überwachen („Ich fühle mich gut dabei“), ohne Hochversuchungssituationen zu kartieren – die, die sich erst als Risiko anfühlen, wenn sie es bereits sind.

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