Coaching-Übungen für Gedeihen Modell

Beschreibe fast alles, woran du arbeitest, und IX Coach findet die Übungen mit dem nächsten realen Treffer. Für Gedeihen Modell sind das die stärksten Treffer in der aktuellen Übungsbibliothek.

Übungen, die helfen könnten

  1. Das Selbsterweiterungsmodell: Wie Beziehungen uns wachsen lassen (und stagnieren)
    Arthur Arons Selbsterweiterungsmodell schlägt vor, dass Menschen motiviert sind zu wachsen – ihr Selbstgefühl durch die Aufnahme neuer Perspektiven, Fähigkeiten und Ressourcen zu erweitern –, und dass Beziehungen anfangs so motivierend sind, weil sie schnelle Selbsterweiterung darstellen. Die gut untersuchte praktische Implikation ist, dass neuartige, herausfordernde Aktivitäten mit einem Partner oder engen Freund die Erweiterungserfahrung wiederherstellen und Nähe neu belebt. Das Modell hat eine substanzielle empirische Grundlage, vor allem bei romantischen Beziehungen.
  2. Dein Leben anhand von PERMA überprüfen
    Überprüfe das Wohlbefinden entlang aller fünf Säulen – Emotion, Engagement, Beziehungen, Sinn, Erfüllung.
    Positive Psychologie, praktisch erklärt
  3. Den Selbsterweiterungsrahmen auf individuelles Wachstum anwenden, nicht nur auf Beziehungen
    Dieselbe Motivation, die relationale Nähe antreibt, treibt auch individuellen Sinn an – Wachstum um seiner selbst willen zu suchen.
    Das Selbsterweiterungsmodell: Wie Beziehungen uns wachsen lassen (und stagnieren)
  4. Seligmans PERMA-Modell, praktisch angewendet
    Martin Seligmans PERMA-Modell identifiziert fünf Säulen des Wohlbefindens: Positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinn und Erfüllung. Anders als Glücksmodelle, die Wohlbefinden als einzelne Variable behandeln, argumentiert PERMA, dass diese fünf Elemente jeweils intrinsisch geschätzt und unabhängig voneinander verbesserbar sind. Mehrere PERMA-gezielte Interventionen haben Unterstützung durch randomisierte Studien; andere sind mechanistisch begründet mit weniger direkter Evidenz.
  5. Ein PERMA-Audit Ihres aktuellen Wohlbefindens durchführen
    Bewerten Sie jede der fünf PERMA-Säulen, um herauszufinden, welche derzeit Ihr Gesamtwohlbefinden begrenzt.
    Seligmans PERMA-Modell, praktisch angewendet
  6. Persönliches Wachstum verfolgen, das Sie teilen – nicht parallel, sondern gemeinsam
    Gemeinsam mit einem Partner oder Freund zu wachsen, statt getrennt, nutzt den Selbsterweiterungsmechanismus für beide Personen gleichzeitig.
    Das Selbsterweiterungsmodell: Wie Beziehungen uns wachsen lassen (und stagnieren)
  7. Aufblühen messen, nicht nur Glück
    Frag dich regelmäßig: Blühe ich als Mensch auf – nutze ich meine Fähigkeiten gut – oder fühle ich mich nur okay?
    Tugendethik, ganz praktisch
  8. Dein Positivitätsverhältnis überwachen und anpassen
    Verfolge das Verhältnis von positiven zu negativen emotionalen Zuständen in deinem Tag – nicht um das Negative zu unterdrücken, sondern um sicherzustellen, dass das Positive im richtigen Maß vorhanden ist.
    Broaden-and-Build, praktisch angewendet
  9. Erweiterung schützen, indem man dem Abgleiten in reinen Komfort widersteht
    Lange Beziehungen gleiten natürlich in Richtung Komfort und Vorhersehbarkeit – Erweiterung erfordert bewusste Neu-Einführung von Neuheit.
    Das Selbsterweiterungsmodell: Wie Beziehungen uns wachsen lassen (und stagnieren)
  10. Broaden-and-Build, praktisch angewendet
    Die Broaden-and-Build-Theorie, entwickelt von der Psychologin Barbara Fredrickson 1998, besagt, dass positive Emotionen – Freude, Neugier, Liebe, Dankbarkeit, Ehrfurcht – zwei unterschiedliche Dinge bewirken. Zuerst WEITEN (broaden) sie: Im Moment erweitert eine positive Emotion dein Repertoire an Gedanken und Handlungen, sodass die Aufmerksamkeit mehr von der Szene aufnimmt und das Denken flexibler, assoziativer und kreativer wird. Dann BAUEN (build) sie auf: Weil geweitete Zustände dich zum Erkunden, Spielen und Verbinden bringen, sammeln sie über die Zeit dauerhafte psychologische Ressourcen an – Resilienz, soziale Bindungen, Fertigkeiten und kognitive Flexibilität –, die lange verfügbar bleiben, nachdem das Gefühl selbst vergangen ist. Das ist der Gegensatz zu negativen Emotionen, die die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Überlebenshandlung verengen (Kampf, Flucht); positive Emotionen haben kein solches dringliches Skript, und Fredrickson argumentiert, dass ihr evolutionärer Nutzen genau in diesem langsameren Ressourcenaufbau liegt. Die Weitungshälfte wird durch experimentelle Evidenz gestützt; die längerfristigen Aufbaueffekte beruhen vor allem auf beobachtenden und längsschnittlichen Arbeiten, sodass die Theorie in ihrem Kernmechanismus besser als gut belegt gilt denn als in jeder unter ihrem Namen erhobenen Behauptung gesichert.

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