Erzeugen Sie eine ausgewogene Alternative

Ersetzen Sie den verzerrten Gedanken durch einen, der genauer und weiterhin glaubwürdig ist.

Why it works

Das Ziel von Reframing ist keine fröhliche Lüge, sondern eine genauere Bewertung — eine, die Ihr Verstand tatsächlich akzeptiert. Ein ausgewogener Gedanke, der die Schwierigkeit anerkennt, während er das Bild erweitert, verringert die emotionale Intensität gerade deshalb, weil er glaubwürdig ist. Neubewertung verändert Emotion an der Quelle, indem sie die Bedeutung verändert, weshalb sie tendenziell dauerhafter ist als Unterdrückung.

How to do it

  1. Entwerfen Sie einen alternativen Gedanken, der zu den Beweisen passt, die Sie gerade gesammelt haben.
  2. Prüfen Sie, ob Sie ihn zumindest teilweise wirklich glauben — ein Gedanke, den Sie ablehnen, verändert nichts.
  3. Bewerten Sie Ihre Emotion neu, um zu sehen, ob die neue Bewertung sie verschoben hat.

Evidenz

Kognitive Neubewertung ist eine der am besten erforschten Emotionsregulationsstrategien, allgemein mit geringerer negativer Emotion und besserem Wohlbefinden assoziiert als Strategien wie expressive Unterdrückung. Eine Meta-Analyse zu Strategien aus dem Prozessmodell der Emotionsregulation findet, dass Neubewertung zuverlässig emotionale Ergebnisse verschiebt. (rct)

Neubewertung ist breit wirksam, aber nicht universell die beste; bei unkontrollierbaren Situationen kann Akzeptanz besser dienen als Reframing.

Quellen

Häufiger Fehler

Nach erzwungener Positivität zu greifen („alles ist gut!“), die Sie nicht glauben, was der Verstand ablehnt und die sich entwertend anfühlen kann — toxische Positivität ist kein Reframing.

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