Die Sicherheitsverhaltensweisen loslassen

Die kleinen Vermeidungen und Krücken loslassen, die man nutzt, um sich vor Angst „sicher“ zu fühlen.

Why it works

Sicherheitsverhaltensweisen — Wasser mitführen, in der Nähe von Ausgängen sitzen, immer einen Fluchtweg haben — scheinen zu helfen, lehren dem Gehirn aber leise, dass man nur wegen der Krücke überlebt hat, was die zugrunde liegende Angst erhält. Sie loszulassen erlaubt zu lernen, dass man auch ohne sie sicher ist, was Angst über die Zeit tatsächlich verringert.

How to do it

  1. Die kleinen Dinge auflisten, die man tut, um sich vor Angst geschützt zu fühlen.
  2. Eines wählen und bewusst darauf verzichten, in einer überschaubaren Situation.
  3. Bemerken, dass die gefürchtete Katastrophe die Krücke nicht brauchte, um vermieden zu werden.

Evidenz

Die Rolle von Sicherheitsverhaltensweisen bei der Aufrechterhaltung von Angst und der Nutzen ihres Ausschleichens ist ein anerkanntes Prinzip in der expositionsbasierten Behandlung. (clinical)

Sicherheitsverhaltensweisen schrittweise und im eigenen Tempo ausschleichen; bei schwerer Angst das am besten mit professioneller Begleitung tun statt auf einmal.

Häufiger Fehler

Ein Sicherheitsverhalten gegen ein subtileres tauschen (z. B. Vermeidung durch ständiges Rückversicherungssuchen ersetzen), sodass die zugrunde liegende Gefahrenbotschaft sich nie aktualisiert.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for Die DARE-Reaktion auf Angst, praktisch umgesetzt

Verwandte Konzepte