Getting to Yes: Sachbezogenes Verhandeln

Die Harvard-Methode – nach Interessen statt Positionen verhandeln und deine BATNA kennen

Was ist sachbezogenes Verhandeln (principled negotiation) bei Getting to Yes?

Sachbezogenes Verhandeln ist die Methode, die Fisher & Ury in Getting to Yes (Harvard Negotiation Project) darlegen: nach der Sache verhandeln statt um Positionen zu feilschen – Menschen vom Problem trennen, sich auf zugrunde liegende Interessen konzentrieren, Optionen für beiderseitigen Gewinn erfinden und Ergebnisse nach objektiven Kriterien beurteilen – wobei deine BATNA (beste Alternative zu einer Verhandlungsübereinkunft) die Quelle echter Verhandlungsmacht ist. Es ist ein einflussreiches Rahmenwerk, das in Entscheidungstheorie und Verhandlungserfahrung verankert ist, kein im Labor getestetes Protokoll.

Positionsbezogenes Feilschen – eine Zahl festlegen und sich zur Mitte hin abschleifen – verschwendet Aufwand, belastet Beziehungen und lässt oft Wert auf dem Tisch liegen. Fisher und Urys Alternative ist, nach der Sache zu verhandeln: hinter geäußerte Positionen zu den treibenden Interessen zu gelangen, die Optionen zu erweitern und die Einigung an Standards zu verankern, die beide Seiten akzeptieren. Unten sind die Kernpraktiken, jede mit dem Argument, warum sie funktioniert.

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