Verfolge die Beziehungen zwischen Anteilen

Bemerke, wie Anteile einander triggern, schützen und manchmal bekämpfen – die Dynamik des Systems ist so wichtig wie seine Mitglieder.

Why it works

Anteile wirken nicht isoliert; sie bilden Bündnisse und Gegensatzmuster. Der Kritiker und der Anteil, der einknickt, stehen in einer Beziehung. Der Perfektionist und der Aufschieber sind häufig entgegengesetzte Beschützer desselben Verbannten. Diese Beziehungsdynamiken zu verstehen unterscheidet Anteile-Mapping von einer bloßen Liste von Emotionen – es zeigt, warum die Arbeit an einem Anteil allein selten das zugrunde liegende Muster löst.

How to do it

  1. Frag für jeden Beschützer: "Worauf reagiert dieser Anteil? Welcher andere Anteil triggert ihn?"
  2. Achte auf Polaritäten: Paare von Anteilen, die scheinbar in ständigem Konflikt stehen.
  3. Bestimme Anteile, die scheinbar zusammenarbeiten (zum Beispiel ein Bündnis der Vermeidung).
  4. Notiere, welche Dynamiken das System stabilisieren und welche das meiste Leid erzeugen.

Evidenz

The systems perspective in IFS — treating the mind as an interacting network of parts — resonates with systems-oriented therapies and with interpersonal neurobiology concepts of internal working models; it is a principled clinical model. (mechanistic)

The relational-parts framing is IFS-specific; the broader systems perspective has resonance with other therapies but the IFS model itself has limited direct comparative evidence.

Häufiger Fehler

Sich nur auf einzelne Anteile isoliert zu konzentrieren, ohne zu verfolgen, wie sie sich zueinander verhalten – der Kritiker bewältigt möglicherweise den Schmerz eines verwundeten Verbannten, und nur am Kritiker zu arbeiten wird die Dynamik nicht verschieben.

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