Deine Anteile identifizieren

Bemerke die verschiedenen inneren Stimmen und Reaktionen als separate "Anteile", jede mit ihrer eigenen Agenda.

Why it works

Eine innere Reaktion als Anteil zu behandeln – statt als "einfach ich" – schafft Trennung zwischen dir und der Reaktion. Diese Trennung ist der Hebel: Sie lässt dich eine kritische oder ängstliche Reaktion mit Neugier beobachten, statt mit ihr verschmolzen zu sein, was die Voraussetzung ist, um sie zu verstehen und schließlich zu verändern.

How to do it

  1. Wenn eine starke Reaktion aufkommt, frage "welcher Anteil von mir ist das?"
  2. Gib ihr eine Arbeitsbeschreibung (der Kritiker, der Sorgenvolle, der abstumpfende Anteil).
  3. Bemerke, wo du sie im Körper spürst.
  4. Werde neugierig auf sie, statt zu versuchen, sie zum Schweigen zu bringen.

Evidenz

Die Anteile-Rahmung überschneidet sich mit etablierter Arbeit zu kognitiver Defusion und Selbstdistanzierung, die Forschungsunterstützung haben; IFS als Ganzes hat eine kleinere, aber wachsende Evidenzbasis. (mechanistic)

Der Trennungsmechanismus ist plausibel und teilt Grundlage mit Defusionsforschung, aber das spezifische IFS-"Anteile"-Modell hat begrenzte kontrollierte Untersuchung.

Häufiger Fehler

Anteile als zu beseitigende Feinde zu bezeichnen. IFS geht davon aus, dass jeder Anteil eine positive schützende Absicht hat; einen als Bösewicht zu behandeln lässt ihn nur härter verteidigen.

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