Kegans Subjekt-Objekt-Theorie, praktisch erklärt

Vom Beherrschtwerden durch die eigenen Annahmen zur Fähigkeit, sie zu untersuchen

Was ist Kegans Subjekt-Objekt-Theorie?

Robert Kegans Subjekt-Objekt-Theorie besagt, dass erwachsene Entwicklung eine Abfolge von Verschiebungen ist zwischen dem, dem man "unterworfen" ist (wovon man beherrscht wird, ohne es zu sehen) und dem, was man als "Objekt" halten kann (betrachten und reflektieren). Jede Entwicklungsstufe erweitert, was man über sich selbst und andere sehen kann, und die unterstützenden Praktiken – reflektierendes Nachfragen, Perspektivwechsel, Immunitäts-Mapping – sind klinisch fundiert, auch wenn die Stufentheorie selbst primär auf Beobachtungs- und Interviewforschung beruht.

Robert Kegan verbrachte Jahrzehnte damit zu erforschen, wie Erwachsene sich entwickeln – nicht nur Fähigkeiten anhäufen, sondern verändern, wie sie Sinn stiften. Sein Subjekt-Objekt-Rahmenwerk kartiert diese Reise: In jeder Stufe wird etwas, das unsichtbar und automatisch war (Subjekt), sichtbar und hinterfragbar (Objekt). Wer seinen Impulsen "unterworfen" ist, kann sie noch nicht betrachten; wer Impulse als Objekt halten kann, kann das. Wer seinen Beziehungen unterworfen ist, kann nicht aus ihnen heraustreten; wer Beziehungen als Objekt halten kann, kann in ihnen sein, ohne von ihnen definiert zu werden. Die folgenden Praktiken unterstützen diese Übergänge.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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