Sinnstiftende Bewältigung, praktisch angewandt

Die Lücke zwischen dem Geschehenen und dem Sinnsystem schließen, das dem Leben Sinn gibt

Wie hilft das Sinnstiften bei Härte beim Umgang damit?

Crystal Parks Sinnstiftungsmodell besagt, dass psychisches Leid nach belastenden Ereignissen oft eine Lücke zwischen globalem Sinn (den allgemeinen Überzeugungen und Zielen einer Person) und situativem Sinn (was dieses konkrete Ereignis über die Welt auszusagen scheint) widerspiegelt. Bewältigung bedeutet entweder, den Sinn des Ereignisses neu zu bewerten, oder die globalen Überzeugungen so anzupassen, dass sie es einbeziehen. Forschung stützt Sinnstiftung als Prädiktor für bessere psychische Anpassung nach großen Belastungen.

Crystal Parks Sinnstiftungsmodell liefert eine strukturelle Erklärung dafür, warum manche schwierigen Ereignisse besonders schwer zu bewältigen sind: Sie verletzen zentrale Annahmen darüber, wie die Welt funktioniert, wodurch sich das Ereignis nicht nur schmerzhaft, sondern unverständlich anfühlt. Die Bewältigungsarbeit besteht nicht nur im Umgang mit Emotionen, sondern darin, das Geschehene mit dem, was man glaubt, zu versöhnen – oder den eigenen Glauben zu revidieren. Im Folgenden die Kernpraktiken dieses Rahmens, verankert im Modell und in dem, was die Forschung zu Stress und Bewältigung tatsächlich stützt.

Übungen

Übe das mit IX Coach

Übe das mit IX Coach

Verwandte Konzepte