Multipliers: Wie Führungskräfte die Intelligenz um sich herum verstärken

Die fünf Disziplinen, mit denen Führungskräfte verstärken statt schmälern

Was ist eine Multiplier-Führungskraft und wie wird man eine?

Liz Wisemans Forschung fand, dass die besten Führungskräfte — Multipliers — deutlich mehr Fähigkeit aus ihren Mitarbeitenden herausholen als durchschnittliche Führungskräfte, nicht weil sie klüger sind, sondern weil sie Bedingungen schaffen, unter denen die Intelligenz anderer voll wirken kann. Diminishers, das Gegenteil, sind oft brillant und gut gemeint, unterdrücken aber systematisch das Denken um sich herum. Die Forschung basiert auf Interviews über mehrere Organisationen hinweg — beobachtend, nicht experimentell —, doch die Mechanismen stimmen mit gut abgesicherter Forschung zu Autonomie, Selbstwirksamkeit und psychologischer Sicherheit überein.

Wisemans zentraler Befund ist, dass die wirksamsten Führungskräfte nicht die klügste Person im Raum sind — sie sind diejenigen, die alle um sich herum klüger machen. Multipliers stellen Fragen statt Antworten zu behaupten, geben Herausforderungen statt gerade noch machbarer Aufgaben und erzeugen Debatte statt Verkündigungen. Ihre Gegenstücke — Diminishers — sind oft leistungsstarke Menschen, die nie gelernt haben, dass ihre Brillanz alle anderen verdrängen kann. Im Folgenden die fünf Multiplier-Disziplinen mit den dahinterstehenden Mechanismen.

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