Eine Zufälligkeits-Prüfung der Ergebnisse durchführen, die Sie erklären

Bevor Sie ein Ergebnis Können, Strategie oder Charakter zuschreiben, schätzen Sie, wie viel davon Zufall sein könnte.

Why it works

Erzählkonstruktion schreibt Ergebnisse Akteuren zu: dem Talent, der Weitsicht oder Entscheidungsfindung einer Person. Diese Zuschreibung ist psychologisch befriedigend, weil sie eine lernbare Lektion erzeugt („tun Sie, was sie getan haben"). Aber viele Ergebnisse, besonders in komplexen, verrauschten Umgebungen, hängen stark von Faktoren außerhalb jeder Kontrolle ab. Die Zufälligkeitskomponente explizit zu schätzen verhindert, dass die Erzählung sie vollständig verdrängt.

How to do it

  1. Nach der Erklärung eines Ergebnisses schätzen: „Welcher Prozentsatz dieses Ergebnisses könnte plausibel auf Glück, Timing oder Kontext außerhalb jeder Kontrolle zurückzuführen sein?"
  2. Zwei oder drei konkrete zufällige oder kontingente Faktoren auflisten, die vorlagen.
  3. Die Lektion entsprechend überarbeiten: Was ist tatsächlich lernbar versus was war glückliche Fügung?

Evidenz

Zuschreibungstheorie und Forschung zur Ergebnisverzerrung zeigen, dass Menschen gute Ergebnisse systematisch zu stark Können zuschreiben und schlechte Ergebnisse situativen Faktoren (oder umgekehrt, je nach Identitätsbeteiligung). Talebs Beitrag ist die Betonung des Ausmaßes von Zufälligkeit in komplexen Systemen. (observational)

Die Schätzung des „Zufälligkeitsprozentsatzes" ist notwendigerweise grob; der Wert des Werkzeugs liegt in der Richtung — die Frage überhaupt zu stellen — statt in Präzision.

Häufiger Fehler

Die Zufälligkeits-Prüfung nur auf die Erfolge anderer Menschen anzuwenden („die hatten einfach Glück") und nicht auf die eigenen.

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