Panic Surfing

Die Welle reiten statt gegen sie zu kämpfen – die Physiologie und Praxis des Panik-Überstehens

Wie reitest du eine Panikattacke aus, statt gegen sie zu kämpfen?

Panic Surfing ist die Praxis, Panik ihren Höhepunkt erreichen und vergehen zu lassen, ohne dagegen zu kämpfen, die Situation zu verlassen oder Sicherheitsverhalten einzusetzen – basierend auf dem Verständnis, dass Panikattacken physiologisch selbstbegrenzend sind und nicht unbegrenzt eskalieren können. Der Ansatz stammt aus der Panik-Behandlungsforschung und akzeptanzbasierten Modellen; er ist einer der wirksamsten Verhaltensbausteine der modernen Panikstörungsbehandlung.

Das Schlimmste, was man während einer Panikattacke tun kann, ist gegen sie zu kämpfen. Gegen die Empfindungen anzukämpfen – zu versuchen, Ruhe zu erzwingen, die Situation zu verlassen, sich selbst zu überzeugen, dass nichts falsch ist – verstärkt die Erregungsschleife und lehrt das Nervensystem, dass Panik ein Notfall ist, der Eingreifen erfordert. Panic Surfing arbeitet stattdessen mit der Physiologie: Die Panikwelle hat einen natürlichen Bogen, sie erreicht immer einen Höhepunkt, und sie klingt immer ab. Deine Aufgabe ist nicht, sie zu kontrollieren, sondern sie ihren Lauf nehmen zu lassen, während du dein Verhalten beibehältst. Die folgenden Praktiken sind die klinischen Werkzeuge, die dieses Prinzip umsetzen.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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