Mögliche Selbste, praktisch gemacht

Lebendige Zukunftsselbst-Bilder nutzen, um echte Veränderung heute zu motivieren

Baum der möglichen Selbste: Markus-&-Nurius-Rahmenwerk

Ein Baum der möglichen Selbste ist eine Übung, die dein erhofftes, erwartetes und gefürchtetes zukünftiges Selbst als Äste von deinem gegenwärtigen Selbst abbildet, basierend auf Hazel Markus' und Paula Nurius' Theorie der möglichen Selbste — der Idee, dass Motivation nicht nur davon angetrieben wird, wer wir jetzt sind, sondern von lebendigen mentalen Vorstellungen davon, wer wir werden könnten. Alle drei Selbste gleichzeitig zu sehen, statt eines nach dem anderen, macht die Lücke zwischen dem, wohin du dich bewegst, und dem, wohin du dich bewegen willst, sichtbar genug, um darauf zu handeln. Die Schritt-für-Schritt-Baumübung folgt unten; die vollständige Theorie danach.

1986 schlugen Hazel Markus und Paula Nurius vor, dass das Selbstkonzept nicht nur ein Protokoll der Vergangenheit ist, sondern ein zukunftsgerichtetes System, das Vorstellungen davon umfasst, wer wir werden könnten. Sie benannten drei Arten: das erhoffte Selbst (die erfolgreiche, gesunde, selbstbewusste Version), das erwartete Selbst (wer du auf deinem aktuellen Kurs werden wirst) und das gefürchtete Selbst (die scheiternde oder isolierte Version). Erhoffte Selbste ziehen Verhalten zu sich hin; gefürchtete Selbste stoßen Verhalten von der Bedrohung weg. Ein Baum der möglichen Selbste ist einfach die Übung, alle drei als Äste von einem Stamm zu zeichnen, damit du sie zusammen sehen kannst statt eine Stimmung nach der anderen — die Schritt-für-Schritt-Version ist die Praxis „Einen Baum der möglichen Selbste zeichnen“ unten. Die Evidenz legt nahe, dass ein lebendiges erhofftes Selbst gepaart mit einem gefürchteten Gegenstück nachhaltigere Motivation erzeugt als eines allein.

Übungen

Übe das mit IX Coach

Übe das mit IX Coach

Verwandte Konzepte