Prosoziales Ausgeben: Warum Geben das Glück steigert
Die Geben-Glück-Verbindung, was sie wirksam macht, und wie man großzügig gut gibt
Macht es glücklicher, Geld für andere auszugeben?
Prosoziales Ausgeben bedeutet, Geld zum Nutzen anderer zu verwenden — ein Geschenk, eine Mahlzeit, eine Spende — statt für sich selbst. Der Begriff stammt von Elizabeth Dunn, Lara Aknin und Michael Norton, deren Science-Experiment von 2008 herausfand, dass Menschen, die angewiesen wurden, einen kleinen unerwarteten Geldbetrag für jemand anderen auszugeben, den Tag glücklicher beendeten als Menschen, die angewiesen wurden, denselben Betrag für sich selbst auszugeben. Die grundlegende Richtung hat sich über Einkommensstufen hinweg und in einer 136-Länder-Analyse bestätigt, wobei Effekte je nach Kultur und Studie variieren und manche Replikationen schwächer ausfallen als das Original. Konsistent ist, dass WIE du gibst genauso wichtig ist wie ob du gibst: Geben, das sichtbar ist, mit einer bestimmten Person verbunden und frei gewählt, trägt den Effekt, während anonymes, abstraktes oder finanziell belastendes Geben ihn größtenteils nicht trägt.
„Prosoziales Ausgeben“ ist der Forschungsbegriff für Geld, das für jemand anderen als sich selbst ausgegeben wird, und er fand über Elizabeth Dunn, Lara Aknin und Michael Norton Eingang in die Literatur, die testeten, ob die intuitive Überzeugung „mehr Geld für mich = mehr Glück“ standhält. In ihrer Science-Studie von 2008 berichteten Menschen, denen ein kleiner unerwarteter Geldbetrag gegeben wurde und die angewiesen wurden, ihn für jemand anderen auszugeben, größeres Glück am Tagesende als jene, die angewiesen wurden, ihn für sich selbst auszugeben — und eine spätere 136-Länder-Analyse fand dieselbe Richtung sowohl in reichen als auch in armen Nationen. Der ehrliche Vorbehalt: Effektgrößen variieren, und manche Replikationen sind schwächer als die ursprüngliche Schlagzeile, daher ist dies ein realer, aber bedingter Befund statt ein Hebel, der auf Abruf funktioniert. Worin die Bedingungen bestehen ist der nützliche Teil, und darum geht es in ihrem Buch Happy Money — welche Formen des Gebens den Effekt aktivieren, und welche häufigen Fehler ihn auflösen. Unten sind die Kernpraktiken, jede mit dem Mechanismus und einer ehrlichen Einschätzung der Evidenz.
Übungen
- Einer benannten, sichtbaren Person geben
Gib an jemand Bestimmtes, dessen Reaktion du sehen oder dir vorstellen kannst.
- Erlebnisse schenken, keine Gegenstände
Schenk jemandem ein gemeinsames Erlebnis, statt ihm ein Ding zu kaufen.
- Öfter kleine Beträge geben
Verteile Geben über häufige kleine Akte statt es für große aufzusparen.
- Auf eine Weise geben, die soziale Verbindung stärkt
Mach dein Geben zu einem Moment der Beziehung, nicht zu einer Transaktion.
- Proportional geben, um in einem Zustand des Überflusses zu bleiben
Gib auf einem Niveau, das großzügig wirkt, ohne Mangel auszulösen — damit du weiter geben kannst.
- Deine volle Aufmerksamkeit als Form prosozialen Ausgebens schenken
Behandle ungeteilte Aufmerksamkeit als Ressource, die du bewusst für eine andere Person aufwenden kannst.
Übe das mit IX Coach
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