Erlebnisse schenken, keine Gegenstände

Schenk jemandem ein gemeinsames Erlebnis, statt ihm ein Ding zu kaufen.

Why it works

Erlebniskäufe erzeugen dauerhafteres Glück als materielle, weil sie weniger der hedonischen Anpassung unterliegen, stärker in die persönliche Identität integriert und stärker mit Beziehungen verbunden sind. Wenn das Erlebnis geteilt wird, wird es außerdem zu einem Stück gemeinsamer Geschichte — etwas, das im Gespräch wieder aufgesucht werden kann, was den ursprünglichen Verbindungswert verstärkt.

How to do it

  1. Ersetze eine Geschenkidee durch eine gemeinsame Aktivität: eine Mahlzeit, einen Tagesausflug, einen Kurs, den ihr zusammen besucht.
  2. Wähle ein Erlebnis, das an etwas anknüpft, von dem du weißt, dass es der Person bereits wichtig ist.
  3. Benenne nach dem Erlebnis einen bestimmten Moment, den ihr euch beide erinnern werdet.

Evidenz

Erlebnis- vs. materieller Kauf und Glück ist gut repliziert: Erlebnisse widerstehen hedonischer Anpassung besser, und geteilte Erlebnisse verstärken sich durch Erinnerung und gemeinsame Erzählung. Caprariello und Reis (2013) isolierten den Grund: Es ist die Einbeziehung anderer Menschen, nicht die Erlebnisform an sich, die den Glücksvorteil antreibt — geteilte Erlebnisse übertreffen sowohl Solo-Erlebnisse als auch materielle Güter. (rct)

Manche materielle Geschenke (die Fähigkeiten erschließen oder Schmerz lindern) können Erlebnisse übertreffen; der Vorteil des Erlebnisschenkens ist eine Tendenz, keine absolute Regel.

Quellen

Häufiger Fehler

Erlebnisse als bessere Geschenkkategorie zu behandeln, dabei aber weiterhin solche zu wählen, die die andere Person allein erleben wird. Der geteilte Bestandteil ist es, der den Beziehungsgewinn antreibt.

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