Auf eine Weise geben, die soziale Verbindung stärkt

Mach dein Geben zu einem Moment der Beziehung, nicht zu einer Transaktion.

Why it works

Die stärksten Effekte prosozialen Ausgebens treten auf, wenn Geben in einen relationalen Austausch eingebettet ist — wenn Gebender und Empfänger in Kontakt stehen, das Geschenk eine bestimmte Qualität des Empfängers würdigt und der Akt die Bindung verstärkt. Der Weg sozialer Verbindung (Oxytocin, Zugehörigkeit, gefühlte Bedeutsamkeit) läuft parallel zum Weg der Selbstwahrnehmung (ich bin ein großzügiger Mensch) und verstärkt den Glücksnutzen.

How to do it

  1. Sag beim Geben ausdrücklich warum — „Ich habe das gesehen und an dich gedacht, weil [bestimmter Grund].“
  2. Wähle Momente zum Geben, wenn du tatsächlich mit der Person zusammen sein wirst, nicht nur ein Paket verschickst.
  3. Bemerke nach einem prosozialen Akt, wie es sich anfühlte, in diesem relationalen Moment zu sein, nicht nur, die Aufgabe erledigt zu haben.

Evidenz

Soziale Verbindung vermittelt die Verbindung zwischen prosozialem Ausgeben und Glück in Dunns und Kollegen Arbeit; die relationale Rahmung eines Geschenks zählt sowohl für Gebenden als auch Empfänger mehr als sein Geldwert. (observational)

Die interkulturelle Replikation ist solide für die grundlegende Richtung; die spezifische Vermittlung durch soziale Verbindung stammt aus kleineren Studien.

Quellen

  • Aknin et al. (2013), prosocial spending and well-being: cross-cultural evidence, Journal of Personality and Social Psychology

Häufiger Fehler

Geben als logistisch zu behandeln — das Geschenk verschicken, den Haken setzen — statt als zwischenmenschlichen Akt. Ein Geschenk, das jemandem mit einem aufrichtigen Wort überreicht wird, übertrifft dasselbe Geschenk, anonym geliefert.

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