Psychologische Flexibilität, praktisch erklärt

Die sechs ineinandergreifenden Fähigkeiten, die es erlauben, nach dem zu handeln, was zählt, auch wenn es schwer ist

Was ist psychologische Flexibilität und wie baut man sie auf?

Psychologische Flexibilität — das zentrale Konstrukt der von Steven Hayes entwickelten ACT — ist die Fähigkeit, mit gegenwärtiger Erfahrung in Kontakt zu bleiben, Gedanken und Gefühle leicht zu halten und weiter nach den eigenen Werten zu handeln, auch wenn Unbehagen präsent ist. Metaanalysen finden durchgängig, dass sie psychische Gesundheit und Wohlbefinden über eine breite Palette von Populationen hinweg vorhersagt und dass ihr Anstieg ACTs therapeutische Effekte vermittelt.

Psychologische Inflexibilität — im Kopf feststecken, unangenehme Gefühle vermeiden und den Kontakt zu dem verlieren, was tatsächlich zählt — ist ein transdiagnostischer Risikofaktor: Sie taucht zuverlässig als Vermittler von Angst, Depression, chronischem Schmerz und Burnout auf. Psychologische Flexibilität ist das Gegenmittel: nicht die Abwesenheit schwieriger Gedanken und Gefühle, sondern die Fähigkeit, sie zu tragen, ohne dass sie die Führung übernehmen. Die Praktiken unten bauen die sechs Hexaflex-Prozesse auf, aus denen sich Flexibilität zusammensetzt, jeweils mit dem antreibenden Mechanismus.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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