Gemeinsame Menschlichkeit: erinnere dich, dass du nicht allein bist

Sage dir: „Leid ist Teil des Lebens – ich bin nicht allein damit.“

Why it works

Isolation verstärkt Schmerz; das Gehirn registriert sozialen Ausschluss in denselben Regionen, die physischen Schmerz verarbeiten. Dich daran zu erinnern, dass Kämpfen eine geteilte menschliche Erfahrung ist, unterbricht die Isolationsreaktion und reduziert das sekundäre Leid, das über den primären Schmerz gelegt wird.

How to do it

  1. Sage nach der Anerkennung der Schwierigkeit: „Leid ist Teil des Lebens“ oder „Ich bin nicht allein damit.“
  2. Stelle dir andere vor – irgendwo gerade jetzt –, die etwas Ähnliches durchmachen.
  3. Lass das faktisch sein, kein Wettbewerb („andere haben es schlimmer“) – beides kann gleichzeitig wahr sein.

Evidenz

Sozialer Schmerz überlappt mit physischen Schmerzschaltkreisen (Eisenberger & Lieberman, 2004). Gemeinsame Menschlichkeit ist eine definierte Komponente von Neffs Selbstmitgefühls-Skala, und ihre Korrelation mit reduzierter Isolation und Depression hat beobachtende Unterstützung. (observational)

Diese stützen den Mechanismus indirekt; gemeinsame Menschlichkeit als eigenständige Interventionszutat wurde nicht experimentell von den anderen MSC-Komponenten isoliert.

Quellen

  • Eisenberger & Lieberman (2004), social exclusion and physical pain overlap, Science
  • Neff (2003), self-compassion scale development, Self and Identity

Häufiger Fehler

Es zu Minimierung zu machen – „andere haben es viel schlimmer“ –, was die aktuelle Erfahrung invalidiert, statt sie zu kontextualisieren.

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