Nimm dir eine Mitgefühls-Pause bei schwierigen Emotionen

Halte inne und begegne einem harten Gefühl mit Neugier statt Kampf, bevor du reagierst.

Why it works

Reaktives Verhalten nach einer schwierigen Emotion wird teilweise vom Drang getrieben, das Unbehagen so schnell wie möglich zu beenden. Eine bewusste Pause unterbricht die Automatizität dieser Reaktivität; Neugier hinzuzufügen („was braucht dieses Gefühl?“) rekrutiert präfrontale Verarbeitung, die die verfügbaren Reaktionsoptionen erweitert.

How to do it

  1. Setze bei einer starken aufkommenden Emotion die Absicht: „Ich werde innehalten, bevor ich handle.“
  2. Nutze die Selbstmitgefühls-Pause-Sequenz (anerkennen, gemeinsame Menschlichkeit, Freundlichkeit) innerhalb dieser Pause.
  3. Frage: „Was braucht dieses Gefühl gerade?“ und lass die Antwort kommen, bevor du entscheidest, was zu tun ist.

Evidenz

Innehalten vor reaktivem Verhalten ist zentral für sowohl achtsamkeitsbasierte als auch DBT-Rahmenwerke, jedes mit Studienunterstützung für die Reduktion impulsiven Reagierens. Das Mitgefühlselement ist spezifisch für MSC und beobachtend gestützt. (clinical)

Das Innehalten-und-Reagieren-Muster ist klinisch etabliert; die mitgefühlsgerahmte Version ist spezifisch für MSC und hat weniger Studien als die DBT-Parallelen zur Distresstoleranz.

Häufiger Fehler

Die Pause zu nutzen, um die Emotion zu analysieren und zu lösen, statt einfach bei ihr zu sein – Analyse während Überwältigung eskaliert typischerweise, statt zu lösen.

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