Kontemplation, Gebet oder Meditation auf das Größere hin

Nutze eine kontemplative Praxis, um kurz die Grenze des Selbst aufzulösen.

Why it works

Anhaltende kontemplative Praktiken – bestimmte Meditationen, Gebet, Ritual – können den selbstreferenziellen "Default-Mode" des Geistes beruhigen und Zustände von Einheit oder Verbundenheit erzeugen. Diese die Selbstgrenze weichmachenden Zustände sind eine direkte erfahrungsbasierte Form der Selbsttranszendenz und werden mit dauerhaften Verschiebungen hin zu Sinn und Gleichmut in Verbindung gebracht.

How to do it

  1. Wähle eine kontemplative Praxis, die zu dir passt – Meditation, Gebet, heilige Lektüre, Ritual.
  2. Richte sie auf Verbindung oder das Größere aus, nicht auf Selbstverbesserungskennzahlen.
  3. Übe regelmäßig; transzendente Zustände vertiefen sich meist mit Wiederholung, nicht mit Zwang.

Evidenz

Neuroimaging verknüpft selbsttranszendente Zustände erfahrener Meditierender mit reduzierter Default-Mode-Netzwerk-Aktivität, und kontemplative Traditionen haben diese Zustände seit Jahrtausenden beschrieben. (mechanistic)

Die Neurowissenschaft ist andeutend statt schlüssig, und die Ergebnisse variieren stark; intensive Praxis kann gelegentlich destabilisieren, daher zählt ein sanfter, geerdeter Ansatz.

Häufiger Fehler

Kontemplation als weiteres Selbstoptimierungsprojekt zu behandeln und Spitzenzuständen nachzujagen. Das Greifen nach Transzendenz ist selbst Selbstfokus und verhindert sie tendenziell.

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