Generativität: In das investieren, was dich überdauert

Investiere in die nächste Generation oder in Arbeit, die dich überlebt.

Why it works

Generativität – Eriksons Begriff für Fürsorge und Beitrag zu denen, die nach dir kommen – erweitert die Sorge des Selbst über die eigene Lebensspanne hinaus. Anstrengung auf das auszurichten, was dich überdauern wird, rahmt tägliche Arbeit als Teil einer größeren Kontinuität, eine zeitliche Form der Selbsttranszendenz, die stark mit Sinn in der Lebensmitte und darüber hinaus verknüpft ist.

How to do it

  1. Identifiziere, was du besser hinterlassen willst, als du es vorgefunden hast – Menschen, Wissen, einen Ort.
  2. Mentore, lehre, baue oder verwalte mit diesem längeren Horizont im Blick.
  3. Miss Erfolg am dauerhaften Guten, nicht an gegenwärtiger Anerkennung.

Evidenz

Forschung zu Generativität findet, dass sie größeres Wohlbefinden, Sinn und Lebenszufriedenheit vorhersagt, besonders bei Menschen in der Lebensmitte und älteren Erwachsenen, im Einklang mit Eriksons Theorie. (observational)

Korrelativ und altersgebunden; Generativität kann auch kontrollierend werden, wenn "Vermächtnis" das Denkmal des Selbst statt das Gedeihen anderer meint.

Häufiger Fehler

Generativität mit dem Bau eines persönlichen Denkmals zu verwechseln. Wenn es beim Vermächtnis darum geht, erinnert zu werden, statt darum, was du gibst, erobert das Selbst die Praxis leise zurück.

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