Großzügigkeit und Geben an andere
Nutze Zeit, Geld oder Aufmerksamkeit zum Nutzen anderer statt für dich selbst.
Why it works
Ressourcen für andere aufzuwenden, verlagert die Aufmerksamkeit vom Selbst weg und erzeugt zuverlässig positive Emotion – das "warme Glühen" – während es ein Selbstbild als Beitragender verstärkt. Das transzendente Element ist, dass der Fokus während des Gebens wirklich auf dem anderen liegt, was es von transaktionalem oder imagegetriebenem Geben unterscheidet.
How to do it
- Richte diese Woche eine konkrete Ressource – Zeit, Geld oder volle Aufmerksamkeit – auf jemand anderen.
- Wähle Geben, bei dem du die Wirkung sehen oder spüren kannst, was den Effekt verstärkt.
- Gib, ohne es zu deiner eigenen Anerkennung oder Gegenleistung zu machen.
Evidenz
Experimente finden, dass Geld für andere auszugeben (prosoziales Ausgeben) und Akte der Freundlichkeit das Glück des Gebenden zuverlässiger erhöhen als Ausgaben für sich selbst, über Kulturen hinweg. Eine Metaanalyse zu Freundlichkeitsinterventionen bestätigt einen kleinen bis mittleren kausalen Schub für das Wohlbefinden des Handelnden, und der Effekt scheint eine selbstverstärkende Schleife zwischen Geben und Glück zu nähren. (rct)
Effekte sind am stärksten, wenn Geben frei gewählt ist und die Wirkung sichtbar; verpflichtetes oder unsichtbares Geben erzeugt schwächeren oder keinen Schub.
Quellen
- Dunn, E. W., Aknin, L. B., & Norton, M. I. (2008). Spending money on others promotes happiness. Science, 319(5870), 1687–1688.
- Aknin, L. B., Barrington-Leigh, C. P., Dunn, E. W., Helliwell, J. F., Burns, J., Biswas-Diener, R., Kemeza, I., Nyende, P., Ashton-James, C. E., & Norton, M. I. (2013). Prosocial spending and well-being: Cross-cultural evidence for a psychological universal. Journal of Personality and Social Psychology, 104(4), 635–652.
- Aknin, L. B., Dunn, E. W., & Norton, M. I. (2011/2012). Happiness runs in a circular motion: Evidence for a positive feedback loop between prosocial spending and happiness. Journal of Happiness Studies, 13(2), 347–355.
- Curry, O. S., Rowland, L. A., Van Lissa, C. J., Zlotowitz, S., McAlaney, J., & Whitehouse, H. (2018). Happy to help? A systematic review and meta-analysis of the effects of performing acts of kindness on the well-being of the actor. Journal of Experimental Social Psychology, 76, 320–329.
- Aknin, L. B., Dunn, E. W., Whillans, A. V., Grant, A. M., & Norton, M. I. (2013). Making a difference matters: Impact unlocks the emotional benefits of prosocial spending. Journal of Economic Behavior & Organization, 88, 90–95.
Häufiger Fehler
Aus Anerkennung oder Gegenseitigkeit zu geben, was den Fokus auf dem Selbst hält und sowohl den Sinn als auch den Stimmungsnutzen verwässert.
Übe das mit IX Coach
More practices for Selbsttranszendenz: Über das Selbst hinaus
- Dich einer Sache jenseits deiner selbst widmen
Widme Zeit und Anstrengung etwas Größerem als deinen eigenen Interessen.
- Verbindung zur Natur und der größeren lebendigen Welt
Verbringe reflektierte Zeit in der Natur, um Teil von etwas Größerem als dir selbst zu fühlen.
- Kontemplation, Gebet oder Meditation auf das Größere hin
Nutze eine kontemplative Praxis, um kurz die Grenze des Selbst aufzulösen.
- Generativität: In das investieren, was dich überdauert
Investiere in die nächste Generation oder in Arbeit, die dich überlebt.
- Sich in vertiefender, sinnvoller Aktivität verlieren
Werde so vertieft in sinnvolle Aktivität, dass Selbstbewusstsein abfällt.