Die Zeugenhaltung

Erfahrung aus einem stabilen, nicht-reaktiven Blickpunkt beobachten

Was ist die Zeugenhaltung und wie übt man sie?

Die Zeugenhaltung ist eine kontemplative Praxis, bei der Sie Ihre Gedanken, Gefühle und Empfindungen aus einer Position stabiler, nicht-reaktiver Gewahrsamkeit beobachten – das "beobachtende Selbst" – statt mit ihnen verschmolzen oder von ihnen getrieben zu sein. Angelehnt an Traditionen von Vedanta bis ACT hat der Ansatz mechanistische Plausibilität und überschneidet sich mit gut erforschten Dezentrierungspraktiken, obwohl das "Zeugen"-Framing selbst nicht unabhängig geprüft wurde.

Der Zeuge – bekannt als Sakshi in der hinduistischen Philosophie, das beobachtende Selbst in der Psychotherapie und das transzendente Selbst in der transpersonalen Psychologie – bezieht sich auf den Teil der Gewahrsamkeit, der Gedanken und Gefühle beobachten kann, ohne von ihnen hineingezogen zu werden. Moderne Anwendungen greifen diese uralte Idee auf und bringen sie mit zeitgenössischer Arbeit in ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie), MBCT und Selbstdistanzierungsforschung zusammen. Der praktische Wert ist unkompliziert: Wenn Sie vollständig mit einem Gedanken oder Gefühl verschmolzen sind, können Sie keine Reaktion wählen; wenn Sie ihn beobachten können, öffnet sich eine Lücke zwischen Reiz und Reaktion.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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