Ein einfaches System mit wenigen Listen führen

Verwenden Sie so wenige Listen wie möglich — einen Posteingang, ein paar Kontextlisten, und nichts Aufwendiges.

Why it works

Komplexe Produktivitätssysteme erzeugen ihren eigenen Wartungsaufwand — Zeit, die mit Organisieren, Kennzeichnen und Neuablegen verbracht wird und eigentlich fürs Erledigen gedacht war. Ein minimales System (ein zu leerender Posteingang, eine kurze Liste nächster Schritte und eine Irgendwann-Liste) hat genug Struktur, um offene Punkte aus dem Kopf zu halten, ohne selbst zu einem Projekt zu werden. Einfachheit hält das System vertrauenswürdig, weil es nachhaltig zu pflegen ist.

How to do it

  1. Reduzieren Sie Ihre Aufgabeninfrastruktur auf ein Minimum: einen Posteingang, eine tägliche Handlungsliste, eine Irgendwann-Liste.
  2. Widerstehen Sie dem Hinzufügen neuer Kategorien, Etiketten oder Werkzeuge, es sei denn, ein echtes Problem erfordert es.
  3. Nutzen Sie eine regelmäßige (wöchentliche) Überprüfung, um jede Liste aktuell und kurz zu halten.
  4. Wenn das System mehr als ein paar Minuten am Tag zur Pflege braucht, vereinfachen Sie weiter.

Evidenz

Mechanistisch im Einklang mit der Cognitive-Load-Theorie: Der mentale Aufwand zur Pflege eines komplexen Ablagesystems reduziert die für die eigentliche Arbeit verfügbaren Ressourcen. Einfachere Systeme werden zudem eher konsequent genutzt, was die entscheidendste Variable ist. Swellers grundlegende Arbeit stellte fest, dass extraneous load — Aufwand, der auf die Organisation von Information statt auf die Aufgabe selbst verwendet wird — direkt mit der Arbeitsgedächtniskapazität konkurriert, die für die eigentliche Arbeit verfügbar ist — genau die Steuer, die ein überkonstruiertes System auferlegt. (mechanistic)

Die optimale Systemkomplexität ist individuell; Rollen mit sehr hohem Aufgabenvolumen benötigen möglicherweise tatsächlich mehr Struktur, als Minimalismus erlaubt.

Quellen

Häufiger Fehler

Mehr Zeit mit dem Entwerfen und Neuorganisieren des Produktivitätssystems zu verbringen als mit tatsächlicher Arbeit — "Produktivitäts-Porno", bei dem das Werkzeug zur Aufgabe wird.

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