Coaching-Übungen für Verhalten vs. person Feedback

Beschreibe fast alles, woran du arbeitest, und IX Coach findet die Übungen mit dem nächsten realen Treffer. Für Verhalten vs. person Feedback sind das die stärksten Treffer in der aktuellen Übungsbibliothek.

Übungen, die helfen könnten

  1. Feedback-Schleifen und Verhaltensänderung
    Feedback-Schleifen sind der Mechanismus, durch den Information über die Lücke zwischen aktueller und gewünschter Leistung die handelnde Person erreicht und Anpassung antreibt. Die Kybernetik legte die theoretische Grundlage; jahrzehntelange angewandte Forschung bestätigt, dass Selbstbeobachtung und Feedback zu den robustesten Verhaltensänderungstechniken gehören – besonders bei Gesundheitsverhalten. Die zentralen Gestaltungsfragen sind Feedback-Häufigkeit, die richtige Kennzahl und die Lücke zwischen Signal und Reaktion.
  2. Verhalten beschreiben, nicht Charakter
    Sagen, was die Person getan hat – Handlungen, Worte –, nicht, was das über ihren Charakter aussagt.
    Das SBI-Feedback-Modell, praktisch angewendet
  3. Feedback konkret und verhaltensbezogen machen, nicht bewertend
    Beschreibe, was du beobachtet hast, nicht was es über die Person aussagt.
    Das Feedback-Sandwich: Warum es nicht funktioniert und was stattdessen zu tun ist
  4. Den richtigen Moment und Rahmen für Feedback wählen
    Feedback kommt proportional dazu an, wie sicher und bereit sich der Empfänger fühlt – Zeitpunkt und Privatsphäre zählen.
    Das SBI-Feedback-Modell, praktisch angewendet
  5. SBI um eine zukunftsgerichtete Bitte ergänzen
    Die Wirkungsaussage mit einer konkreten, umsetzbaren Bitte fürs nächste Mal verbinden.
    Das SBI-Feedback-Modell, praktisch angewendet
  6. Das SBI-Feedback-Modell, praktisch angewendet
    Das SBI-Modell (Situation–Verhalten–Wirkung), entwickelt vom Center for Creative Leadership, strukturiert Feedback, indem es an einen beobachtbaren Moment angebunden wird, das gesehene Verhalten beschrieben wird statt Motive zu unterstellen, und die tatsächliche Wirkung benannt wird. Das reduziert Abwehrhaltung und Attributionsfehler; das Modell ist etablierte klinische Praxis in der Führungskräfteentwicklung, direkte RCT-Vergleiche zu anderen Feedback-Ansätzen sind jedoch begrenzt.
  7. Nach dem SBI-Feedback eine Reaktion einladen
    SBI abschließen, indem man fragt, was die andere Person davon hält – nicht mit einem Urteil.
    Das SBI-Feedback-Modell, praktisch angewendet
  8. Nimm Feedback mit möglichst wenig Abwehrhaltung an
    Behandle Feedback als Daten über die Erfahrung anderer — nicht als Urteil über deinen Charakter.
    Das Johari-Fenster
  9. Entwicklungsfeedback suchen, nicht nur Leistungsfeedback
    Um Feedback bitten, das deine Annahmen darüber, wie du siehst, hinterfragt – nicht nur, wie du performst.
    Kegans Subjekt-Objekt-Theorie, praktisch erklärt
  10. Feedforward als konkrete, umsetzbare Ideen geben – nicht als allgemeine Ermutigung
    Beim Geben von Feedforward zwei konkrete Verhaltensideen anbieten, kein Lob und keine abstrakte Beratung.
    Feedforward: Zukunftsorientiertes Feedback, das Verhalten wirklich ändert

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