Nach dem SBI-Feedback eine Reaktion einladen

SBI abschließen, indem man fragt, was die andere Person davon hält – nicht mit einem Urteil.

Why it works

Als Monolog übermitteltes Feedback lässt den Empfänger in einer passiven, unterlegenen Position, die echte Reflexion blockiert. Raum für Antwort zu öffnen aktiviert das Handlungsgefühl des Empfängers und macht das Gespräch zum Dialog – wesentlich für genaue beidseitige Kalibrierung: Du hast die Situation, das Verhalten oder die Wirkung vielleicht falsch verstanden, und eine Antwort liefert dir die Daten zur Korrektur.

How to do it

  1. Nach der Wirkungsaussage innehalten und fragen: 'Wie siehst du das?' oder 'Hast du es auch so erlebt?'
  2. Zuhören, ohne die eigene Beobachtung sofort zu verteidigen – ihre Perspektive ist Information.
  3. Wenn sie in einem Punkt widersprechen, die konkrete Situation erneut besprechen, bevor du deine Sicht wiederholst.

Evidenz

Dialogische Feedback-Modelle übertreffen monologisches Feedback bei der Reduktion von Abwehrhaltung und der Steigerung von Verhaltensänderung in Bildungs- und Arbeitskontexten, konsistent mit Autonomieförderungs- und Zwei-Wege-Kommunikationsforschung. (clinical)

Die zugrunde liegende Autonomieförderungsforschung ist robust; direkte Vergleiche von SBI-mit-Antwort versus SBI-ohne-Antwort als isolierte Bedingungen liegen nicht vor.

Häufiger Fehler

'Ergibt das Sinn?' statt einer echten offenen Frage stellen – das signalisiert, dass du Zustimmung willst, nicht ihre tatsächliche Perspektive, und blockiert den Dialog.

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More practices for Das SBI-Feedback-Modell, praktisch angewendet

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