Zentrierendes Gebet: Die Methode von Thomas Keating

Zustimmung, heiliges Wort und Stille — Keatings Methode und die Transformation, auf die sie zielt

Was ist zentrierendes Gebet, und wie praktiziert man es?

Zentrierendes Gebet ist eine zeitgenössische christliche kontemplative Praxis, entwickelt von Thomas Keating, William Meninger und Basil Pennington in den 1970er-Jahren, aufbauend auf der Wolke des Nichtwissens und der Wüstenväter-Tradition. Die Methode ist einfach: 20 Minuten in Stille sitzen, ein heiliges Wort als sanfte Absicht nutzen, um der Gegenwart Gottes zuzustimmen, und alle aufkommenden Gedanken loslassen. Es ist eine Andachtspraxis; manche Komponenten laufen parallel zu erforschten Meditationsmechanismen, aber zentrierendes Gebet als Ganzes wurde nicht in kontrollierten Studien evaluiert.

In den 1970er-Jahren reagierte eine Gruppe von Trappisten-Mönchen in der St. Joseph's Abbey in Spencer, Massachusetts, auf die Welle des Interesses an östlicher Meditation, indem sie einen vergessenen Strang ihrer eigenen Tradition wiederentdeckten: die kontemplativen Gebetsmethoden, beschrieben in der Wolke des Nichtwissens, bei John Cassian und den Wüstenvätern. Thomas Keating wurde der primäre Lehrer und Theoretiker dessen, was sie zentrierendes Gebet nannten. Sein Kennzeichen ist bewusste Einfachheit: ein heiliges Wort, losgelassene Gedanken, 20 Minuten Stille. Im Folgenden findest du die Kernpraktiken, jeweils mit dem Mechanismus, der die Methode zu mehr macht als bloßes Stillsitzen.

Übungen

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