Lectio Divina mit zentrierendem Gebet kombinieren

Nutze eine kurze Lectio als Vorbereitung, die die Zustimmung vertieft, die du ins zentrierende Gebet bringst.

Why it works

Lectio Divina und zentrierendes Gebet ergänzen sich: Lectio nährt Geist und Herz mit heiliger Sprache und schafft Resonanzen, die die nachfolgende Stille des zentrierenden Gebets vertiefen kann. Der Text richtet die Absicht der praktizierenden Person vor dem Sitzen aus; die Stille lässt das, was der Text berührte, ohne Kommentar setzen.

How to do it

  1. Beginne mit 5–10 Minuten Lectio: lies langsam eine kurze Passage und sitz kurz mit dem, was auftauchte.
  2. Gehe direkt in dein 20-minütiges zentrierendes Gebet über und trage die Qualität der Offenheit aus der Lectio mit.
  3. Versuche nicht, den Inhalt der Lectio während des zentrierenden Gebets „festzuhalten"; lass ihn los wie jeden anderen Gedanken.
  4. Nach dem Sitzen kannst du kurz Verbindungen zwischen Text und dem Aufgetauchten notieren — aber verwandle das nicht in Analyse.

Evidenz

Fokussierte Vorbereitung mit nachfolgender offener Ruhe zu kombinieren steht im Einklang damit, wie Konzentrations- und Offen-Monitoring-Praktiken in kontemplativen Traditionen weltweit sequenziert werden. (anecdotal)

Die Sequenzierungslogik ist traditionell etabliert; ob Lectio die Ergebnisse des zentrierenden Gebets im Vergleich zu zentrierendem Gebet allein sinnvoll verbessert, wurde nicht untersucht.

Quellen

Häufiger Fehler

Versuchen, während der zentrierenden Gebetssitzung mit dem Lectio-Text „zu arbeiten" — was ihn zurück in Meditatio verwandelt und verhindert, dass sich die Stille öffnet.

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