SUDs über Sitzungen hinweg verfolgen, um deinen eigenen Fortschritt zu sehen

Erfasse Leidensdruck-Bewertungen vor und nach jeder Sitzung, damit Fortschritt sichtbar und motivierend wird.

Why it works

Angstreduktion während der Auslöschung ist allmählich und ungleichmäßig – es gibt schlechte Sitzungen. Ohne Datenaufzeichnung verlassen sich Menschen auf Aktualitätsverzerrung und geben während eines vorübergehenden Plateaus auf. Sichtbare Fortschrittsdiagramme bauen Selbstwirksamkeit auf, indem sie konkreten Beleg für Veränderung liefern, und Selbstwirksamkeit ist einer der stärksten Prädiktoren für Behandlungsabschluss.

How to do it

  1. Bewerte vor jeder Sitzung den erwarteten Leidensdruck-Höchstwert (0–100 SUDs).
  2. Bewerte nach jeder Sitzung den tatsächlichen Leidensdruck-Höchstwert und den Leidensdruck am Sitzungsende.
  3. Trage beides über die Sitzungen auf und suche nach dem abwärts gerichteten Trend über Sitzungen hinweg, nicht innerhalb einer Sitzung.
  4. Teile das Protokoll mit einer Therapeutin oder Coach, um das Tempo zu kalibrieren.

Evidenz

Self-monitoring supports behavior change across domains; its specific value in exposure protocols is primarily mechanistic and clinically derived rather than from controlled trials isolating monitoring itself. (mechanistic)

SUDs are subjective; over-reliance on them can cause premature termination (person stops when SUDs are low mid-session) rather than staying through the full habituation curve.

Häufiger Fehler

Das Protokoll zu nutzen, um nach Sitzung-für-Sitzung-Perfektion zu suchen statt nach einem verrauschten Abwärtstrend über Wochen – eine schlechte Sitzung bedeutet nicht, dass die Behandlung nicht wirkt.

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