Die Interpretation der Absichten anderer verlangsamen

Ihre erste Lesart der Motivation einer Person als Hypothese behandeln, nicht als Tatsache, und sie locker halten.

Why it works

Naiver Realismus erzeugt schnelle Absichtszuschreibungen: ihr Einwand bedeutet, sie fühlen sich bedroht; ihr Schweigen bedeutet Verachtung. Diese Zuschreibungen fühlen sich wie Wahrnehmungen an statt wie Schlussfolgerungen — deshalb haften sie so hartnäckig. Sie explizit als Hypothesen zu benennen aktiviert die präfrontalen Prozesse, die bewerten, statt der automatischen Prozesse, die sie erzeugen.

How to do it

  1. Wenn Sie eine Absichtszuschreibung gebildet haben („sie hat das getan, um mich zu untergraben"), sie mit einem Hypothesen-Etikett neu formulieren: „Meine Hypothese ist, dass sie X getan hat, um mich zu untergraben."
  2. Eine alternative Hypothese von ungefähr gleicher Plausibilität generieren.
  3. Sich fragen: „Was müsste ich sehen, um diese zu unterscheiden?" Dann, falls möglich, nachprüfen.

Evidenz

Zuschreibungstheorie und Sozialkognitionsforschung zeigen durchweg, dass Absichtszuschreibungen schnell, automatisch und systematisch zu feindseligen oder eigennützigen Erklärungen verzerrt sind. Gedanken als Hypothesen zu etikettieren ist eine Technik aus der kognitiven Defusion (ACT), die deren Verhaltenseinfluss reduziert. (mechanistic)

Die Etikettierungstechnik stützt sich auf ACT-Theorie statt auf eine direkte Studie speziell zur Absichtszuschreibung.

Häufiger Fehler

Die alternative Hypothese zu generieren, sie aber privat bei 1 % zu bewerten — die Übung ist nur nützlich, wenn Sie die Alternative ernst nehmen.

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