Win-Win-Denken: Den Kuchen vergrößern

Wert schaffen, bevor du ihn beanspruchst – integratives versus distributives Verhandeln

Was ist Win-Win-Denken in einer Verhandlung?

Win-Win-Denken (integratives Denken) behandelt Verhandlung als Chance, zuerst Wert zu schaffen, bevor man ihn aufteilt, statt um einen fixen Kuchen zu kämpfen (distributives Verhandeln). Durch den Austausch über Unterschiede in dem, was jede Seite wertschätzt, können beide besser abschneiden als bei einem einfachen Kompromiss – eine gut belegte Idee in der Verhandlungsforschung, die aber die richtigen Bedingungen braucht, um zu funktionieren.

Der Instinkt in einer Verhandlung ist, einen fixen Kuchen anzunehmen: Was du bekommst, verliert die andere Seite. Dieser mythische fixe Kuchen liegt meist falsch – Seiten unterscheiden sich in Prioritäten, Timing und Risiko, und diese Unterschiede sind der Rohstoff für Deals, die eine 50/50-Aufteilung übertreffen. Win-Win-Denken ist die Disziplin, zuerst den Kuchen zu vergrößern und dann den eigenen Anteil zu beanspruchen. Unten stehen die Kernpraktiken, jeweils mit dem Mechanismus, der sie wirksam macht.

Übungen

Übe das mit IX Coach

Übe das mit IX Coach

Verwandte Konzepte